[Rezension] Bloggen ohne Rechts-Stress

Bloggen ohne Rechts-Stress – Dr. Christiane Tischer

Verlag: ideeality by persad UG | Seiten: 99
Preis: eBook 4,99€ | Erschienen: 2015

Kurzbeschreibung
Das eBook beschäftigt sich mit den Themen, mit denen sich ein Newbie-Blogger unbedingt auseinandersetzen sollte. Schon in der Einleitung stellt die Autorin klar, warum sie dieses Buch geschrieben hat: sie möchte helfen. Und diesen Ansatz finde ich super, denn Hilfe kann man als angehender Blogger durchaus gebrauchen. Aufgebaut ist das Buch in verschiedene Teile, die sich jeweils mit verschiedenen rechtlich-relevanten Themenbereichen auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem die Impressumspflicht, die Datenschutzerklärung, die Meinungsfreiheit, das Urheberrecht, dem Blog als Verdienstmöglichkeit und, last but not least, was passiert wenn man es mit Rechtsanwälten, Abmahnungen und dem Gericht zu tun bekommt. All diese Themen können zunächst abschreckend auf einen Newbie-Blogger wirken, aber wenn man erstmal anfängt zu lesen, merkt man, dass das alles doch kein Hexenwerk ist. Das liegt auch an der Art und Weise wie die Autorin mit den Themen umgeht, sie aufbereitet und dem Leser zugänglich macht (mehr dazu unten).

Meine Meinung
Ich habe dieses eBook zufällig entdeckt als ich mich über das Thema Bloggen schlau machen wollte. Ich wollte vor allem wissen, was mich rechtlich erwartet, wenn ich mich in die Blogosphäre begebe. Ich hatte schon ein bisschen gegoogelt und ein wenig Angst bekommen, als ich von der Impressumspflicht, den Datenschutzerklärungen etc. las. Ich stand kurz davor die ganze Idee wieder zu verwerfen, doch dann kam „Bloggen ohne Rechtsstress“.

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich der Autorin sehr dankbar bin, dass sie ihre Zeit investiert hat und dieses Buch geschrieben hat. Dieser „Ratgeber“ hat mir den Mut gegeben, über die eigentliche Idee des Bloggens hinaus zu denken und die Idee in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis seht ihr hier auf diesem Blog. Dr. Christiane Tischer informiert sachlich, aber nicht monoton oder kompliziert, über die aktuelle rechtliche Lage des Internetrechts.

Bei Rechtstexten, so geht es zumindestens mir, vergeht mir oft die Lust am Lesen und meine Konzentration und Motivation verschwinden recht schnell (deswegen studiere ich nicht Jura!). Die Autorin hat es durch ihren sachlich, teilweise auch humorvollen und simplen Schreibstil geschafft, mich zu fesseln: tatsächlich, ich habe das eBook am Ende meiner Mittagspausen immer nur ungern aus der Hand gelegt. Ich wollte immer gerne wissen „wie es denn jetzt weiter geht“. Für ein Sachbuch eine außergewöhnliche Leistung. Auch vom Informationsgehalt bin ich begeistert: auf 99 Seiten bespricht die Autorin viele wichtige Themen und führt leicht verständliche Beispiele an. Hätte ich dieses eBook nicht gehabt, hätte sich die Entstehung meines Blogs wahrscheinlich in die Länge gezogen und ohne dieses eBook hätte ich auch gar nicht gewusst, worauf ich alles zu achten habe.

Auch von den „Zusatzleistungen“, die dieses kleine, aber feine Werk zu bieten hat, halte ich viel: das Musterpaket und die Möglichkeit auf einen Newsletter, der einen über die aktuelle Rechtslage auf dem Laufenden hält, habe ich sofort im Anspruch genommen. Ein kleines „Manko“ sehe ich darin, dass es das Buch nur im eBook Format gibt. Ich hätte es praktisch gefunden, wenn es das auch als kleines Taschenbuch zu kaufen gäbe. Schließlich schlage und lese ich dort öfter etwas nach und da eignet sich ein richtiges Taschenbuch besser (ich arbeite gerne mit Klebezetteln und Notizen am Seitenrand!). Für mich ist es Ratgeber und Nachschlagewerk zugleich. Dennoch finde ich das eBook durchweg super!

Mein Fazit
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt einen eigenen Blog zu starten, aber auch den normalen „Internetsurfern“, denn vor allem mit dem Urheberrecht sollte man sich ein wenig auskennen!

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