Montagsfrage 2018

[Montagsfrage] Lesen und Hörbücher

Wie an dem Banner unschwer zu erkenn ist, ist die Montagsfrage umgezogen. Es ist nicht mehr Svenja aka. Buchfresserchen, die sie stellt, sondern Antonia von Lauter & Leise. Ich habe schon sehr sehr lange nicht mehr teilgenommen, deswegen freue ich mich umso mehr, dass um die heutige Frage, mit der ich wieder einsteige:

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

Für mich sind die beiden Sachen nicht gleichzusetzen.

Ich erlebe und erfahre das Lesen und das Hörbuch-Hören auf unterschiedliche Art und Weise. Beim Lesen verlasse ich mich auf die Stimme in meinem Kopf, die die Bilder heraufbeschwört. Egal welche Figur spricht, meine Stimme klingt immer so, wie die Figur zu klingen hat. Beim Hörbuch-Hören muss die Chemie zwischen Vorleser und meiner Vorstellung stimmen (bei einer Verfilmung ist das Verhältnis noch ein Ticken schwieriger). Wenn der Vorleser die Wörter anders betont als ich tun würde oder die Stimme höher stellt, wo ich sie tiefer gestellt hätte, dann kann ich mich nicht auf die Geschichte konzentrieren.

Wenn ich lese, lese ich. Dann mache ich nebenbei nichts anderes. Dann läuft keine Musik und auch kein Fernseher. Aber wenn ich ein Hörbuch höre, dann stricke, puzzle, esse, rätsle, rasiere, dusche ich oder mache den Abwasch. Oder ich bin kurz davor einzuschlafen. Denn meistens höre ich Hörbücher nur zum Einschlafen. Das heißt, dass ich meistens nur die Hälfte der Geschichte mitbekomme. Darum höre ich auch nur Geschichten, die ich bereits gelesen habe und die ich (mehr oder weniger) in und auswendig kann. Harry Potter, zum Beispiel. Da ist es dann nicht schlimm, wenn ich am ersten Abend von der ersten CD nur die Hälfte mitbekomme und am zweiten Abend trotzdem mit CD 2 weitermache (An diesem Punkt muss ich dazu sagen, dass ich diesen Trend der MP3-Hörbücher hasse. Ich schlafe meistens nach 15 Minuten ein. Dann läuft die CD meistens noch 30-40 Minuten, bis sie dann zu Ende ist (je nach Laufzeit). Diese MP3-CDs laufen dann ja noch stundenlang (bis zu 5 Stunden). Das ist doch, mit Verlaub, bescheuert!). In diesem Sinne sind Hörbücher für mich meistens nur eine Art Begleitung, um nicht dem Gefühl ausgeliefert zu sein, ich wäre allein.

Für mich sind Hörbuch-Hören und Lesen zwei unterschiedliche Erlebnisse, die unter verschiedenen Voraussetzungen (Konzentration) und mit verschiedenen ‚Zielsetzungen‘ (Zeitvertreib vs. Gesellschaft) geschehen.

Wie sieht es bei euch aus? Sind Hörbuch-Hören und Lesen ein und dasselbe für euch? Ich freue mich über eure Kommentare!

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[Montagsfrage] Inspiriert durch Handlungen?

Da mein Blog wieder online ist, kann ich auch endlich wieder die Montagsfrage beantworten. Das habe ich schon schmerzlich vermisst. Buchfresserchen möchte heute von uns wissen:

Inspirieren dich beim Lesen die Handlungen mancher Figuren für dein eigenes Leben oder trennst du Fiktion strikt davon, weil es nicht real ist?

 

Die Antwort lautet: ja. Es kommt zwar nicht sehr häufig vor, dass die Handlungen von Figuren mein Leben beeinflussen, aber manchmal springt ein kleiner Funke über.  …

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[Montagsfrage] Wunschbuchverfilmung

Ich habe jetzt eine Woche Urlaub! 😀 Morgen gebe ich die letzte Hausarbeit des vergangenen Semesters ab. Deswegen werde ich, abgesehen von den normalen Kursen, gar nichts machen. Nicht in die Bibliothek gehen oder sonst was. Nächstes Wochenende mache ich dann noch einen kleinen Ausflug mit meinem Freund – darauf freue ich mich schon seeeeehr! Und erst danach geht es weiter mit der Masterarbeit. Aber das liegt in soooooo weiter Ferne 😀 Also, die heutige (Urlaubs-)Montagsfrage lautet:

Gibt’s ein Buch, das du gerne verfilmt sehen möchtest?

Ja, das gibt es. Eigentlich ist es eine Reihe. Wenn schon den schon 😀 Ich fände es phänomenal wenn man die Temeraire-Series von Naomi Novik verfilmen würde. Drachen, Drachen, historische Kriege und Persönlichkeiten und noch mehr Drachen! Oh und die Schauplätze nicht zu vergessen: China, Türkei usw. ♥.♥ Ich habe zwar bisher nur die erst vier Bücher gelesen, aber ich würde es so richtig feiern, wenn ein begabter(!) Drehbuchautor das Skript schreiben würde und ein ebenso begabter(!) Regisseur dieses dann verfilmen würde.

Klar, meine größte Angst wäre dabei, dass die Filme irgendwann nicht mehr weiter gedreht werden, wie Divergent, oder einfach nur schlecht werden… Zum Glück ist Wunschdenken eben nur Wunschdenken…

Welches Buch würdet ihr gerne verfilmt sehen? 🙂

 

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[Montagsfrage] Alt, älter, am ältesten?

Buchfresserchen möchte heute von uns wissen:

Hast du ältere Buchausgaben im Regal?
Wenn ja, welche/s sind/ist die/das mit dem ältesten Erscheinungsjahr?

Da ich hier in Erlangen nur einen kleinen Bruchteil meiner Buchsammlung stehen habe, war es nicht so einfach die älteste Ausgabe zu finden. Aber ich bin dennoch fündig geworden. Das älteste Buch in meinem Regal ist ein italienisches Namensbuch: „Nomi d’Italia“ von Emidio de Felice, erschienen 1978.

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich mich, wie ich schon ein paar Mal geschrieben habe, mit italienischen Modenamen und Namenmoden beschäftigt (Gucci oder Prada haben damit nichts zu tun ;-)). Ich habe mich u.a. auch mit der Geschichte der Namensbücher befasst. Das Namensbuch, um welches es hier geht (eigentlich sind es zwei, Band 2 und 3), habe ich in einem Antiquariat gefunden (in Florenz). Sie sind beide schon ziemlich zerfleddert, tragen Kaffee- und Altersflecken und riechen etwas muffig. In einem der Bücher liegt sogar ein Heiligenbild (San Francesco und Santa Chiara). Diese Heiligenbilder sind in Italien (Deutschland weiß ich nicht) weit verbreitet. Viele tragen sie in der Hosentasche oder im Geldbeutel mit sich herum.

Btw: San Francesco und Santa Chiara waren durch eine enge spirituelle Freundschaft verbunden. Ich habe mich schon immer gefragt, wer das Bild warum in eines der Büchlein gelegt hat. Es steckt bestimmt eine schöne Geschichte dahinter.

Hier ein paar Bilder:

Und habt ihr ältere Ausgaben in euren Regalen? Ich bin gespannt 🙂

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[Montagsfrage] Quartals-Highlight

Willkommen zu einer neuen Montagsfrage. Das vergangene Wochenende war sehr ereignisreich: Der JGA meiner Schwester ist ERFOLGREICH über die Bühne gegangen. Wir hatten jede Menge Spaß: Pole Dance Kurs, kulinarischer Rundgang/Schnitzeljagd und zum Abschluss Karaoke.

Buchfresserchen (aka Svenja) möchte heute Folgendes von uns wissen:

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

Bisherige Highlights war für mich bisher der neue Dark-Fantasy-Roman von Markus Heitz (‚Die Klinge des Schicksals‘). Die Lesung bei der ich war, war auf große Klasse und hat mir unglaublich gut gefallen. Ansonsten habe ich das Autoren Duo Douglas Preston und Lincoln Child für mich entdeckt. Durch ihren Thriller ‚Ice Limit‘, den ich im Januar verschlungen habe. Klar waren noch andere gute bis sehr gute Romane und Autoren dabei, aber das waren die zwei Bücher, an die ich zuallererst gedacht habe.

Was sind eure bisherigen Quartals-Highlights? Und habt ihr auch schonmal einen JGA gefeiert/organisiert?

 

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[Montagsfrage] Wenn ich eine Autorin wäre

Es ist wieder Zeit für eine neue Montagsfrage. Falls ihr mal gerne mitmachen möchtet, schaut bei Buchfresserchen (aka Svenja) vorbei, da findet ihr alle wichtigen Infos 🙂 Die heutige Montagsfrage lautet:

Wenn du schon mal daran gedacht hast
ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Ich habe nicht nur schon daran gedacht ein Buch zu schreiben, sondern versuche in unregelmäßigen Abständen einige Kapitel (bzw. Seiten bzw. Absätze) zu schreiben. Das funktioniert zwar eher mäßig, aber naja. Wenn ich mein jetziges Tempo beibehalte, dann stehen die Chancen gut, dass ich die Geschichte pünktlich zu meiner Rente beende 😀

Ansonsten schreibe ich seit ein paar Wochen in einer Schreibgruppe. Aber da geht es mehr um Schreibimpulse. Diese Gruppe hat mich dazu inspiriert mehr Kurzgeschichten bzw. -texte zu schreiben.

Was meine Romanidee und die Kurzgeschichten gemein haben: sie gehören alle dem Fantasy-Genre an bzw. beinhalten alle mal mehr und mal weniger stark angehauchte Fantasy-Elemente.

Ich könnte mir absolut nicht vorstellen einen Erotikroman zu schreiben oder einen Liebesroman. Ich mein klar, ein bisschen Liebe braucht man überall (muss, sollte, kann?), aber einen ganzen Liebesroman? Boah, ne. 😀 Wenn ich sowas schon nicht lesen kann bzw. möchte, wie soll ich das erst selbst schreiben. Aber meinen tiefempfundenen Respekt für die Autoren, die das können.

Alles in allem, fühle ich mich in den Fantasy-Gefilden, in denen ich momentan so schwebe, ganz wohl.

Und wie ist es bei euch: In welchem Genre würdet ihr euch als Autor am wohlsten fühlen?

 

 

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[Montagsfrage] Buchmesse

Heute ist Montag und das bedeutet, dass morgen Dienstag ist. Und wisst ihr was das wiederum bedeutet? Morgen sehe ich Markus Heitz! Seine Lesereise zu seinem neuen Roman „Die Klinge des Schicksals“ (den ich heute pünktlich beendet habe) macht in Erlangen halt. Die Karten habe ich schon vor einem Monat oder so gekauft. Ich bin total im Fanfieber!! Ich freue mich sooo 🙂

Warst du schon mal auf einer Buchmesse?
Falls nein, möchtest du mal hin oder hast du kein Interesse daran?

Jup, ich war schon mal auf einer Buchmesse. Auf der Frankfurter Buchmesse und das zwei Mal, um genau zu sein. 2015 und 2017 war das 🙂 Aber ich muss ehrlich sagen, dass es mir nicht so viel Spaß macht. Ich glaube ich bin einfach kein Messe-Mensch. Zu voll, zu viele Menschen… Nichtsdestotrotz möchte ich trotzdem noch auf die LBM, auf die BuchBerlin und auf die Tempo di Libri in Mailand.

Mit der LBM hat es dieses Jahr nicht geklappt, aber wenn ich mir in den vergangenen Tagen die Wetterberichte und Postings meiner Bloggerkollegen anschaute, war ich auch ganz froh darüber, dass ich nicht hin bin. 😀 Welch ein Chaos!

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr ein Messe-Mensch? Und falls ja, auf welche Messen wollt ihr noch so? Vielleicht auch außerhalb Deutschlands?

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[Montagsfrage] Letztes Non-Fiction Buch

Aiaiai, es ist Montag und ich habe schon seeehr lange keine Montagsfrage mehr beantwortet. Mit der letzten Frage, da ging es glaube ich um Liebesromane oder Liebesbeziehungen in Bücher, konnte ich einfach nichts anfangen. Liebesromane oder Liebesbeziehungen darin liegen mir einfach nicht und finde ich eigentlich auch recht uninteressant. Dafür  ist mir die heutige Frage umso lieber! Sie lautet:

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

Das letzte Non-Fiction-Buch, das ich gelesen habe, war „Kein Dach über dem Leben“ von Richard Brox. Es handelt sich dabei um eine Autobiographie eines Obdachlosen. Aufgewachsen ist Richard Brox in Mannheim, hin- und hergerissen zwischen seinem Zuhause und diversen Kinderheimen, landet er mit 21 Jahren auf der Straße. Wo war ich mit 21? Ich war in Bonn, trocken und warm, mittem im Bacherlorstudium. Mehr Realität geht wohl nicht. Diese Autobiographie holt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

In seinem Buch schildert er seine Lebensgeschichte: Drogen, Misshandlung, Gefängnis, Gewalt, Probleme mit den Behörden. Aber nicht nur. Er erzählt auch von den positiven Seiten seines Lebens: vom Berber-Dasein, von seinem Blog und dem Erfolg, der er ihm beschert hat, von seiner Freundschaft zu Günter Wallraff und ihren gemeinsamen Erfolgen. Er teilt seine Ängste, seine Träume und Hoffnungen mit seinen Lesern. Falls ich euch neugierig gemacht habe, findet ihr die Rezension hier: „Kein Dach über dem Leben“ von Richard Brox.

Welches Buch war es bei euch? 🙂

Eure Wiebke ♥

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[Montagsfrage] Ergänzende Hobbys

Hallo ihr Lieben!

Strahelnd blauer Himmel, blitzende Sonne – kaum zu glauben aber wahr: es ist Montag! 😀 Diese Woche ist die letzte Uniwoche. Am Dienstag und am kommenden Samstag schreibe ich eine Prüfung. Außerdem war ich heute schon fleißig und habe an einer meiner Hausarbeiten gearbeitet. Nachher geht’s noch ins Seminar. Die Montagsfrage lautet:

Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, Schreiben etc.?

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[Montagsfrage] Jahresrückblicke?

Neues Jahr, neue Montagsfragen – so lautet auch auf diesem Blog das Motto! Ich freue mich schon auf all die interessanten Fragen, die mich 2018 so erwarten 🙂 Ihr auch? Ich hoffe doch! Also los geht’s mit der ersten Montagsfrage 2018:

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ja, ich habe für 2017 einen Jahres- bzw. Leserückblick verfasst (Klick mich!). Bereits für 2016 habe ich das gemacht. Damals dachte ich mir, wenn das alle machen, dann mache ich das auch 😀

Dieses Jahr habe ich ihn geschrieben, weil es eine schöne Möglichkeit ist, sich nochmal mit der Leseliste auseinanderzusetzen, über die Highlights nachzudenken und vielleicht nochmal abzuwägen. Aber nicht nur, der Jahresrückblick bietet Platz über das nachzudenken, was man mit seinem Blog erreichen möchte, ob man glücklich ist mit dem was man da so treibt. Es ist ein Platz für Selbstkritik und Eigenlob.

Viele setzen sich in ihren Rückblicken oft buchige Vorsätze für das neue Jahr. Das klappt bei mir weder im privaten Leben noch auf meinem Blog. Also habe ich diese Komponente für dieses Jahr rausgelassen.

Habt ihr einen Jahresrückblick geschrieben? Haltet ihr so einen Rückblick für ein notwenidges Übel oder setzt ihr euch gerne mit dem vergangenen Jahr auseinander?

Eure Wiebke

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