[Montagsfrage] Letztes Non-Fiction Buch

Aiaiai, es ist Montag und ich habe schon seeehr lange keine Montagsfrage mehr beantwortet. Mit der letzten Frage, da ging es glaube ich um Liebesromane oder Liebesbeziehungen in Bücher, konnte ich einfach nichts anfangen. Liebesromane oder Liebesbeziehungen darin liegen mir einfach nicht und finde ich eigentlich auch recht uninteressant. Dafür  ist mir die heutige Frage umso lieber! Sie lautet:

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

Das letzte Non-Fiction-Buch, das ich gelesen habe, war „Kein Dach über dem Leben“ von Richard Brox. Es handelt sich dabei um eine Autobiographie eines Obdachlosen. Aufgewachsen ist Richard Brox in Mannheim, hin- und hergerissen zwischen seinem Zuhause und diversen Kinderheimen, landet er mit 21 Jahren auf der Straße. Wo war ich mit 21? Ich war in Bonn, trocken und warm, mittem im Bacherlorstudium. Mehr Realität geht wohl nicht. Diese Autobiographie holt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

In seinem Buch schildert er seine Lebensgeschichte: Drogen, Misshandlung, Gefängnis, Gewalt, Probleme mit den Behörden. Aber nicht nur. Er erzählt auch von den positiven Seiten seines Lebens: vom Berber-Dasein, von seinem Blog und dem Erfolg, der er ihm beschert hat, von seiner Freundschaft zu Günter Wallraff und ihren gemeinsamen Erfolgen. Er teilt seine Ängste, seine Träume und Hoffnungen mit seinen Lesern. Falls ich euch neugierig gemacht habe, findet ihr die Rezension hier: „Kein Dach über dem Leben“ von Richard Brox.

Welches Buch war es bei euch? 🙂

Eure Wiebke ♥

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