[Plauderecke] BookSwapping

Vor Kurzem bin ich von Erlangen nach Berlin gezogen. Und wie das in der Anfangszeit in einer unbekannten, neuen Stadt so ist, kennt man sich nicht aus, kennt keine Leute und weiß nichts mit sich anzufangen. Über die App Meet up fand ich am Donnerstag (7.2.) die Gruppe For all you book-lovers: Berlin Book Swap (and more). Meet up ist eine App, in der Veranstaltungen nach Kategorien sortiert sind (z. B. Sport & Fitness, Musik, Literatur, LGBTQ usw.). Es ist eine Art Suchmaschine für die Freizeitgestaltung und zudem sehr ergiebig. Ziemlich praktisch, wenn man neu in eine Stadt kommt. So kam es, dass ich vergangenen Freitag zum ersten Mal an einem BookSwapping-Event teilnahm. Das BookSwapping-Event findet alle zwei Wochen von 19 bis 22 Uhr im Café AnnaBlume (Berlin) statt.

BookSwapping – was ist das denn?

[Rezension] Text

Titel: Text
Original: Tekct
Autor: Dmitry Glukhovsky
Übersetzer: Franziska Zwerg
Verlag: Europa Verlag
Seiten: 368
Preis: 19,90€
ISBN: 978-3-95890-197-1
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Europa Verlag

Kurzbeschreibung
Nach sieben Jahren kehrt Ilja aus dem Straflager zurück nach Moskau. Getrieben vom Alkohol und den Geistern der Vergangenheit, sucht er nach seinem Peiniger, der ihn unschuldig hinter Gitter brachte. Als er ihn ermordet, nimmt er dessen Smartphone an sich und beginnt auf die eingehenden Nachrichten zu antworten.

Meine Meinung
Die Idee, dass sich jemand mit Hilfe eines Smartphones als jemand anderes ausgibt, ist gut, nicht originell, aber auch nicht zu weit hergeholt. Glukhovsky treibt diesen simplen Ausgangspunkt auf die Spitze, indem er einen ehemaligen Strafgefangenen das Leben eines Drogenfahnders zuerst beenden und dann dessen Leben und Geschäfte durch das Smartphone weiterführen lässt. Ein ganz und gar nicht-smarter Move von der Hauptfigur, muss ich sagen. Der Autor schafft mit dieser Version einen beunruhigenden und packenden Krimi. Er macht aus einer abgedroschenen Idee etwas Neues und brachte auf diese Weise Abwechslung in meinen Lesealltag. Man beachte an dieser Stelle vor allem das Setting, auf welches ich später noch eingehen werde.

[Werbung: Leseexemplar | Rezension] Hochamt in Neapel

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Titel:
Hochamt in Neapel
Autor: Stefan von der Lahr
Verlag: C. H. Beck
Seiten: 365
Preis: Broschur 19,95€
ISBN: 978-3-406-73133-4
Erschienen: 25.1.2019

© Coverabbildung: C. H. Beck

 

Kurzbeschreibung
Vor den Augen zweier römischer Polizisten wird ein Zollbeamter kaltblütig ermordet. Etwa zur gleichen Zeit wird in Neapel eine bedeutende und gleichzeitig skandalträchtige archäologische und kirchengeschichtliche Entdeckung gemacht. Während diese Ereignisse augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, entspannt sich unbemerkt ein Netz zwischen den Städten und den Beteiligten, dessen Fäden viel weitreichender sind als irgendjemand ähnen könnte.

Meine Meinung
Der Ausgangspunkt dieses Kriminalromans hat mich auf ganzer Linie überzeugt und sofort in seinen Bann gezogen. Mir gefällt die Mischung aus Wissenschaft, Politik und Krimi. Ein ähnliches Konzept liegt auch den Dan Brown-Romanen oder den Indiana Jones-Filmen zugrunde. Die (inter)nationalen wirtschafts- und umweltpolitischen Verflechtungen sowie deren Zusammenhänge mit der organisierten Kriminalität Italiens werden von dem Autor sehr geschickt und kenntnisreich verwoben.

[Rezension] Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Titel: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung
Autorin: Petra Hartlieb
Verlag: Dumont Verlag
Seiten: 160
Preis: 18€
ISBN: 978-3-8321-9887-9
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Dumont Verlag

 

Kurzbeschreibung
Petra Hartlieb erzählt vom Leid und von den Freuden einer Buchhändlerin zur Weihnachtszeit. Mit Illustrationen von Martin Haake.

Meine Meinung
Die Lektüre des Vorgängerbuches Meine wundervolle Buchhandlung (2014) habe ich noch sehr gut im Gedächtnis, weil sie mir damals sehr gut gefallen hat (hier geht es zur Rezension). Das kann ich allerdings nicht für dieses Buch hier behaupten. Es steht dem Vorgängerbuch um einiges nach. Denn um ehrlich zu sein, habe ich etwas mehr erwartet. Doch die enthaltenen Anekdoten stehen im Zeichen der Hektik, des Stresses und vor allem des GEJAMMERS. Zwar folgen auf Nörgelepisoden stets Abwiegelungen und Versicherungern, dass es ja eigentlich gar nicht so schlimm sei. Als Leser bekommt man allerdings einen ganz anderen Eindruck. Schade!

Die Anekdoten sind insgesamt ganz nett und erheitern, sind aber nichts, was man nicht schon mal gehört oder gelesen hätte. Der Ton ist, wie bei dem Vorgängerbuch locker, humorvoll und sympathisch. Ernst und nachdenklich eher nicht, dafür aber jammerig und nörgelig. Insgesamt war es sehr durcheinander und redundant. Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass es sich bei diesen Anekdoten um diejenigen handelt, die bei Meiner wundervolle Buchhandlung aus Platzgründen gestrichen wurden und nun recycelt werden. Von Liebeserklärung an die Bücher und an die Welt der Literatur keine Spur.

Das Ende kommt sehr abrupt daher, wie aus dem Nichts. Als Leser ist man ganz verblüfft wegen des plötzlichen Endes und man hat eigentlich das Gefühl als würde etwas fehlen. Die letzten Seiten werden mit Rezepten und Buchempfehlungslisten gefüllt. Irgendwie nicht sehr einfallsreich oder originell. Lieber noch 2-3 Anekdoten mehr. Die Illustrationen von Martin Haake haben einen ganz besonderen Charme. Allerdings liegt ihre einizige Funktion darin, die Seiten zu füllen.

Möglicherweise hätte ich das Buch vor Weihnachten lesen sollen. Vielleicht hätte ich dann mehr Freude daran gehabt.

Mein Fazit
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung ist eine sehr kurzweilige Lektüre. Ganz nett für Zwischendurch (ich habe es innerhalb von knapp zwei Stunden durchgelesen). Ich muss allerdings sagen, dass ich froh bin, dass ich mir das Buch ausgeliehen habe. Denn 18€ für nicht mal 160 Seiten (mit nicht ganz so überzeugendem Inhalt) sind mir definitiv zu viel.

[Montagsfrage] Einmal- oder Mehrmals-Leser?

Die Montagsfrage ist ein wöchentlich Frageformat, welches von Antonia (www.lauter-und-leise.com) geleitet wird. Bei diesen Fragen dreht sich alles um die Welt der Bücher und der Literatur.

Heute möchte Antonia Folgendes von uns wissen:

Bist du ein Einmal- oder Mehrmals-Leser?

Ich bin eindeutig ein Einmal-Leser. Ich lese Bücher nur ganz ganz selten ein zweites Mal. Ich entdecke lieber neue Bücher, Geschichten und Autoren. Das letzte Buch, welches ich zum zweiten Mal gelesen habe, war The BFG von Roald Dahl. Das Buch habe ich das erste Mal als kleines Kind gelesen, mit acht oder neun Jahren? Den Roman Die Bedrohnung von Wolfgang und Heike Hohlbein möchte ich aber demnächst unbedingt noch mal lesen. Ich weiß noch, wie begeistert ich mit 12/13/14 von diesem Roman war.

Die Bücher und Geschichten, die mir wichtig sind, habe ich als Hörbuch und höre sie hoch und runter, kreuz und quer – ohne dass mir langweilig wird. Dazu gehört z. B. die Harry Potter-, die Tintenwelt-, die Reckless-, die Panem-Reihe oder Der Herr der Diebe. Ich bin also ein Einmal-Leser, aber ein Mehrmals-Hörer.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr Einmal- oder Mehrmals-Leser? Oder seid ihr wie ich?

[Rezension] Der Idiot des 21. Jahrhunderts

Titel: Der Idiot des 21. Jahrhunderts
Autor: Michael Kleeberg
Verlag: Galiani-Berlin
Seiten: 464
Preis: 24€
ISBN: 978-3-86971-139-3
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Galiani-Berlin

 

Kurzbeschreibung
Angelehnt an Goethes West-Östlichen Divan und Nezimas Leila und Madschnun, erzählt dieses Buch in zwölf Büchern von Kultur, Identität, Konflikt, Liebe, Philosophie, Religion, Flucht und Ankommen.

Meine Meinung
Dieses Buch ist ein Monument: zwar weniger vom Umfang her, dafür aber umso mehr hinsichtlich des Inhalts. Die Lektüre war herausfordernd und an vielen Stellen nicht einfach. Um es einfach auszudrücken: Während der Lektüre kam ich mir sehr oft wie ein richtiger Idiot vor. Inhaltlich ist das Buch ein Schmelztiegel. Es vereint (zu) viele Erzählperspektiven, Figuren, Schreibstile, Genre und Themen, dass man da schonmal den Ein- und Überblick verlieren kann. Es geht um Politik, um Wirtschaft, um Macht, um Philosophie, Religion und Mystik, um Identität(sverlust und -findung), um Kultur, um Flucht, Auswanderung, Ankommen und Fremdheit, um Freundschaft und Liebe. Das Buch setzt einen sehr großen Wissenschatz voraus, mit dem ich nicht dienen konnte.

[Rezension] DOORS ! Blutfeld

Titel: DOORS ! Blutfeld
Autor: Markus Heitz
Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 304
Preis: TB 9,99€
ISBN: 978-3-426-45430-5
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Verlagsgruppe Dromer Knaur

 

Kurzbeschreibung
Anna-Lena van Dam verschwindet in einem mysteriösen Höhlensystem unterhalb der Villa ihrer Familie. Ihr Vater schickt ein Expertenteam los, um seine Tochter zu finden. Das Team stößt bei seiner Suche auf geheimnisvolle Türen. Als sie durch eine der Türen hindurchtreten, landen sie im Mittelalter des 9. Jahrhunderts. Doch dieses Mittelalter ist anders als jenes, welches wir aus Filmen und Geschichtsbüchern kennen.

Meine Meinung
Die Roman-Reihe DOORS besteht aus insgesamt zwei Staffeln. Bisher ist nur Staffel 1 erschienen und diese umfasst drei Romane: Dämmerung, Blutfeld und Kolonie. Die zweite Staffel (Energia, Vorsehung und Wächter) erscheint im Sommer 2019. Ich halte sehr große Stücke auf Markus Heitz, weshalb bei mir sehr große Vorfreude bzgl. dieser experimentellen Roman-Reihe aufkam. Die Idee, welche hinter der Romanreihe steckt, hat mich von Anfang an fasziniert. Ausgangspunkt der drei Bücher ist immer dasselbe Anfangsszenario: Anna-Lena van Dam verschwindet und ein Team begibt sich auf ihre Versen, um sie zu finden. Die restliche Handlung unterscheidet sich, je nachdem durch welche Tür das Expeditionsteam schreitet. Bisher habe ich nur Blutfeld gelesen, weshalb sich diese Rezension nur auf diesen Roman beschränkt und die anderen zwei außen vor lassen. Ich war von Anfang an gespannt, ob diese Geschichten, der ganzen Aufregung, die sie erzeugt haben, gerecht werden können. Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus der Lektüre von Blutfeld heraus.

[Rezension] Aubrine – Erhebe deine Stimme

Titel: Aubrine – Erhebe deine Stimme
Autorin: Mia Faber
Verlag: Amrûn Verlag
Seiten: 410
Preis: TB 14€, Kindle 3,99€
ISBN: 978-3958693302
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Amrûn Verlag

 

Kurzbeschreibung
Als Aubrine aufwacht, ist sie desorientiert, ohne Erinnerungen und ihrer Stimme beraubt. Der Ort, an dem sie erwacht, ist eine Strafkolonie auf dem Mond. Gemeinsam mit einem Mithäftling erkundet sie die Station und plant ihre Flucht zurück auf die Erde.

Meine Meinung
Auf der BuchBerlin besuchte ich die Lesung der Autorin Mia Faber. Für den Roman ‚Aubrine – Erhebe deine Stime‘ war ich sofort Feuer und Flamme. Grundsätzlich lese ich sehr gerne Dystopien, wenn auch nicht sehr häufig. Bei diesem Roman handelt es sich um eine Dystopie mit (leichten) Grusel- und Horrorelementen und ganz viel Science-Fiction. Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Es gibt keine Umweltverschmutzung, keine Kriminalität mehr. Doch das, was den Menschen eigentlich ausmacht, ist ebenfalls verschwunden: die Menschlichkeit, die Diversität, die Kultur. Es zählt nur noch eines: Produktivität. Unliebsame Personen werden, ohne, dass die breite Masse der Gesellschaft davon etwas mitbekommt, auf eine Strafkolonie auf dem Mond verfrachtet und ihrer Stimme beraubt. Doch auf dem Mond gehen seltsame Dinge vor sich…

[Rezension] Spinning Silver | Das kalte Reich des Silbers


Titel: Spinning Silver
Autor: Naomi Novik
Verlag: Macmillan
Seiten: 474
Preis: £ 13,99
ISBN: 978-1509-899-029
Erschienen: 2018

© Coverabbildung: Macmillan

 

Kurzbeschreibung
Miryem ist die Tochter eines mittelmäßigen Geldverleihers. Um der Armut zu entgehen, übernimmt sie die Arbeit ihres Vaters. Ihr Handeln ist zunehmend von Erfolg gekrönt, sodass der König des Winters auf sie aufmerksam wird und sie herausfordert. Irina soll den Zaren heiraten. Doch dieser ist unberechenbar und in ihm lauert ein Monster. Können die beiden Mädchen ihrem Schicksal entfliehen?

Meine Meinung
Dieser Roman ist Magie – durch und durch, von der ersten bis zur letzten Seite. Das ist Naomi Novik, wie man sie liebt und gerne liest. Zunächst war ich tatsächlich etwas skeptisch, weil mir ‚Uprooted‘ so gar nicht gefallen hat. Aber nach ein paar Seiten schon, waren meine Zweifel wie weggeblasen. Es kam mir vor, als hätte die Autorin, vor allem im Hinblick auf den Schreibstil, eine 360° Wendung vollführt. Anders als bei ‚Uprooted‘ ist dieser nicht ausschweifend und langweilig, sondern pointiert aber trotzdem tiefgehend.

[Plauderecke] Jahresrückblick 2018

Pünktlich zum Jahresende präsentiere ich euch meinen Jahresrückblick 2018. Zunächst zwei wichtige Ereignisse, die mein Blog-Jahr 2018 geprägt haben:

2018 begann mit meinem Blog-Geburtstag. Am 12. Januar ist Mein Lesezeichen Blog 2 Jahre alt geworden. Prost, darauf trinke ich.

Im Mai kam die DSGVO. Sie verbreitete Angst und Schrecken, säte Panik und führte dazu, dass viele Blogs offline gingen. Mein WordPress-Blog ging am 7. Mai 2018 ebenfalls offline. Danach versuchte ich meine Facebook-Seite zu pflegen und als Ersatz zu benutzen. Doch eine Facebook-Seite und ein eigener Blog sind einfach nicht vergleichbar – das lernte ich ziemlich schnell. Und so fasste ich den Entschluss, einen selbstgehosteten Blog zu starten. Im Juli 2018 fand mein Blog also ein neues Zuhause. Das Endergebnis gefällt mir sehr gut, auch wenn bisher immer noch einige, alte Rezensionen fehlen. Ich habe es leider bisher noch nicht geschafft alle zu überarbeiten. Oft musste ich nämlich meine Masterarbeit über meinen Blog stellen, weshalb Vieles liegen geblieben ist (wie z. B. die Montagsfrage). Aber ich bin positiv gestimmt, dass mit Abgabe der Masterarbeit auch auf meinem Blog neue, bessere Zeiten anbrechen werden.

Auch dieses Jahr habe ich an einer Challenge teilgenommen, an der ich kläglich gescheitert bin. Ich spreche natürlich von der Challenge ‚#18für 2018‚. Von diesen 18 Büchern, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte, habe ich gerade mal die Hälfte geschafft. Und was sagt mir das? Ich bin nicht für Challenges gemacht. Deswegen wird es auch keine ‚#19für2019‘ geben. Meine eigene, kleine Challenge (‚Meine Universal-Bibliothek‚) führe ich aber nach wie vor fort – ohne Zeitdruck und Stress.


Und jetzt kommt die Abrechnung! 2018 habe ich

  • 74 Bücher,
  • 24 111 Seiten,
  • 60 Print-Bücher und
  • 14 eBooks gelesen.


Meine Highlight 2018 möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


So viel zu 2018. Wie es sich gehört, habe ich auch ein paar buchige Vorsätze für das kommende Jahr:

  • Wieder Montagsfragen beantworten
  • Fehlende Rezensionen überarbeiten
  • Mehr italienische und englische Bücher lesen
  • Mehr auf Italienisch und Englisch rezensieren
  • Rezensionen nicht mehr auf die lange Bank schieben
  • Mein erstes Rezensionsexemplar anfragen

Ich bin gespannt, was mich im kommenden Jahr alles erwartet. Welche Herausforderungen, welche Entscheidungen, welche Bücher und welche Autoren. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019. Kommt gut rüber. Wir sehen uns dort.

Eure Wiebke!