Plauderecke

[Plauderecke] BookSwapping

Vor Kurzem bin ich von Erlangen nach Berlin gezogen. Und wie das in der Anfangszeit in einer unbekannten, neuen Stadt so ist, kennt man sich nicht aus, kennt keine Leute und weiß nichts mit sich anzufangen. Über die App Meet up fand ich am Donnerstag (7.2.) die Gruppe For all you book-lovers: Berlin Book Swap (and more). Meet up ist eine App, in der Veranstaltungen nach Kategorien sortiert sind (z. B. Sport & Fitness, Musik, Literatur, LGBTQ usw.). Es ist eine Art Suchmaschine für die Freizeitgestaltung und zudem sehr ergiebig. Ziemlich praktisch, wenn man neu in eine Stadt kommt. So kam es, dass ich vergangenen Freitag zum ersten Mal an einem BookSwapping-Event teilnahm. Das BookSwapping-Event findet alle zwei Wochen von 19 bis 22 Uhr im Café AnnaBlume (Berlin) statt.

BookSwapping – was ist das denn?

[Werbung | Plauderecke] Indie-Lesung: Alle meine Freunde

[Werbung | Plauderecke] Indie-Lesung: Alle meine Freunde

Am vergangenen Donnerstag fand im E-Werk in Erlangen die Pilotlesung der Literaturveranstaltung „Alle meine Freunde“ statt. Hinter der Veranstaltung steht der Erlanger unabhängige homunculus Verlag (von dem ich auch zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde). Gegründet wurde der Verlag im Jahr 2015 von vier Germanistikstudierenden: Sebastian Frenzel, Laura Jacobi, Joseph F. E. Reinthäler und Philip Krömer. Letzterer war bei der Lesung Moderator und führte Autoren, Musiker und Gäste gekonnt durch den Abend. Diese Pilotlesung, die als Lesereihe angedacht ist, soll die Indie-Literatur nach Erlangen bringen und Leser und Literaturbegeisterte vereinen. In kleiner Runde machten man es sich auf Sofas und Stühlen in der Clubbühne des E-Werks bequem. Ein tierischer Gast war auch dabei. In fast familiärer Atmosphäre lauschte man dem Musiker John Steam Jr., der Autorin Judith Keller, dem Autor Mauran Paschen und dem Moderator Philip Krömer.

[Produkttest] The Book Seat

Produktdetails
Produkt: The Book Seat (Australien)
Design: Charcoal Grey
Preis: circa 30€
ISBN: 9346017000093
Hergestellt in: Vietnam
Homepage: http://www.thebookseat.com/

Das Design
Der getestete Book Seat ist dunkelgrau (genauer ‚Charcoal Grey‘) und er besteht aus einem sehr weichen, mikrofaserähnlichen Stoff. Deshalb fühlt er sich auf der Haut sehr angenehm an. Das Design ist unauffällig. Der Lesesack an sich ist leicht und steht sehr stabil, sowohl bei dicken als auch bei dünnen Büchern. Der Book Seat ist gut verarbeitet. Ich konnte keine störenden Nähte oder abstehenden Fäden entdecken. Er ist gefüllt mit Schaumstoffperlen, die es erlauben, dass er seine Form (pyramidenförmig) dem Buch und dem Untergrund anpasst. An der Pyramidenspitze befindet sich eine Lasche und auf der Rückseite ein kleines Täschchen. Der riesige Zettel auf der Unterseite sieht sehr hässlich aus. Man kann ihn aber abschneiden oder unter dem Lesesack verstecken. In der Mitte der pyramidenförmigen Buchauflage befinden sich ein Gummiband und eine Plastikschiene, die dazu dienen, das aufgeschlagene Buch zu fixieren.

[Plauderecke] Des Pudels Kern Quartett

In diesem Beitrag geht es um ein wunderbares Kartenspiel, das ich vor ein paar Wochen  im Regal einer Freundin entdeckt habe: Des Pudels Kern.

Kurz vor meinem 25. Geburtstag habe ich eine ehemalige Studienkollegin besucht. Neben dem Besuch eines Konzerts, einer kleinen Sightseeingtour durch die Stadt, gemeinsamen Stöbern in einer Buchhandlung und gemeinsamen Kochen, haben wir viel geredet. Über Privates, aber auch über Literatur. Mit wem kann man besser über Literatur sprechen als mit einer Freundin, die Literaturwissenschaften studiert und in diesem Feld auch arbeiten wird?! Von ihr habe ich auch den Lesetipp bekommen, „Das Jahr der Frauen“ von Christoph Höhtker zu lesen. Es liegt gerade auf meinem Stadtbibliotheks-SUB und wartet darauf gelesen zu werden.

Bei dem Kartenspiel, das ich euch zeigen möchte, handelt es sich um „Des Pudels Kern“, das Quartett der Weltliteratur, von Andrea Baron (illustriert von Julia Krusch). Dieses Quartett ist ein einzigartiges Kunstwerk. Jede Karte wurde mit ganz viel Liebe zum Detail und zur Literatur gestaltet. Die Karten liegen gut in der Hand, sind stabil und bestehen aus qualitativ hochwertigem Material (von Kindern würde ich die Karten trotzdem fernhalten).

Das Spiel umfasst Autoren der Weltliteratur, u.a. Thomas Mann, Shakespeare, Mary Shelley oder Bram Stoker. Sie sind alle dabei und sorgen für abwechslungsreiche und amüsante Spielrunden. Die Kategorien dieses Quartettspiels sind simpel: Erscheinungstermin, Alter des Autors beim Erscheinen, Lesbarkeit usw. Die Kategorien lassen dabei sehr viel Spielraum bzgl. der Spielgestaltung zu: Ein jüngerer Autor ist ‚besser‘ als ein älterer, oder andersherum? Je umfangreicher ein Buch ist desto besser? Das alles bleibt den Spielern überlassen.

Und obwohl ich immer weniger Karten auf der Hand hatte als meine Freundin, hatten wir doch sehr großen Spaß. Außerdem war es toll nebenbei etwas über die ‚großen‘ Autoren und ihre Werke zu lernen. Es handelt sich dabei um spielerische Möglichkeit, die Weltliteratur einem Klassiker-Muffel (wie mich) näher zu bringen.

Falls ihr also noch auf der Suche nach einem Weihnachts- oder vielleicht Geburtstagsgeschenk seid (oder ihr wollt euch einfach selbst eine Freude machen), dann lege ich euch dieses Kartenspiel ans Herz. Jeder Bücherwurm würde sich darüber freuen. Was gibt es Besseres als in dieser Jahreszeit gemeinsam Tee zu trinken und Karten zu spielen (mal abgesehen vom Lesen selbstverständlich)?

Und wenn ihr nicht so gerne Quartett spielt, dann machen sich die Karten auch gut in einem Rahmen an einer Wand – stilvoll! Sucht euch einfach die schönste Karte oder euer Lieblingswerk aus und rahmt es ein. Wie gesagt: jede Karte gleicht einem kleinen Kunstwerk.

Achja, was bedeutet eigentlich „Des Pudels Kern“?! Es ist ein Zitat aus Goethes ‚Faust‘ und bedeutet soviel wie „der wahre Sachverhalt, die Auflösung des Rätsels“ (Wiktionary). Schon wieder etwas dazugelernt!

Viel Spaß beim Spielen!

Eure Wiebke

 

[Lesung] Eine Mutter kämpft gegen Hitler

Am vergangenen Freitag, dem 14.07, war ich mit einer Freundin im Germanischen Museum in Nürnberg. Dort haben wir einer Lesung von Patricia Litten gelauscht. Die Lesung wurde musikalisch begleitet und untermalt von der Cellistin Birgit Förstner. Es war unglaublich bewegend, diesem Ensemble aus wortgewaltiger Stimme und mal sanften, mal dunklen Tönen der Musik zu lauschen. Für mich war es Gänsehautfeeling pur!

[Plauderecke] Warum heißt mein Blog so wie er heißt?

Namen sind etwas sehr kurioses, jeder von uns hat einen oder mehrere, und dieser oder diese begleiten uns unser ganzes Leben lang. Ihr habt ihn nicht selbst ausgewählt, sondern ihr wurdet benannt. Möglicherweise habt ihr aber schon eurem Haustier einen Namen ausgesucht (Tamagotchi und Nintendogs zählen selbstverständlich auch), eurer Puppe oder habt, wie in meinem Fall, euren Blog irgendeinen Namen gegeben. Ich habe mich im letzten Jahr sehr viel mit der italienischen Namenkunde befasst; zu diesem Thema habe ich auch meine Bachelorarbeit verfasst. Weil ich dieses Thema interessant finde, dachte ich mir ich erkläre meinen Lesern, wie ich zum Namen: Mein Lesezeichen Blog gekommen bin.