Meine Lesezeichen 2017

[Rezension] Die Magie der Namen

Titel: Die Magie der Namen
Reihe: Bd. 1
Autorin: Nicole Gozdek
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 368
Erschienen: 2016
Preis: HC 16,99€; TB 9,99€
ISBN: 978-3-492-70387-1

© Coverabbildung: Piper Verlag

 

Inhalt
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit … © Piper Verlag

Meine Meinung
Das Thema meiner Bachelorarbeit war die Onomastik, also die Namenkunde. Super interessantes Thema. Als ich das Buch entdeckt habe, lag mein Abschluss noch nicht lang zurück und deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Namen? Super! Aber bei diesem Roman geht es eher um die Onomantie. Also darum, ob der Name den Charakter bestimmt, um Wahrsagerei von Namen in Verbindung mit Zahlen usw. Eigentlich ja Quatsch, aber… verdammt ist das cool, was die Autorin daraus gemacht hat. Dort wo die Wissenschaft aufhört, fängt die Fantasie gerade erst an zu wüten.

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[Rezension] Das Geräusch des Lichts

Titel: Das Geräusch des Lichts
Autorin: Katharina Hagena
Verlag: Kiepenheur & Witsch
Erschienen: 2016
Seiten: 272
Preis: HC 20€
ISBN: 978-3-462-04932-9

© Coverabbildung: Kiepenheuer & Witsc

 

Kurzbeschreibung
In einem Wartezimmer warten fünf Menschen darauf aufgerufen zu werden. Eine der Wartenden erfindet die Lebensgeschichten der anderen Wartenden. Da ist zum Beispiel Daphne Holt, Botanikerin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Freundin und stößt bei ihrer Suche auf ein wohlgehütetes Geheimnis. Der Musiker, der den letzten Wunsch seiner verstorbenen Frau erfüllt. Richard, der auf der Suche nach seiner Mutter und seiner Schwester ist. Die Erzählerin erfindet die Geschichte einer alten verwirrten Dame und zum Schluss auch ihre eigene Geschichte, einen Thriller, der ein unerwartetes Ende nimmt.

Meine Meinung
Auf dieses Gedankenexperiment hat sich bestimmt schon jeder mindestens einmal im Leben eingelassen. Es muss nicht im Wartezimmer gewesen sein. Vielleicht in einem Café während man auf seine Begleitung wartet; beim Anstehen im Supermarkt oder in der Postfiliale. Ist die Person verheiratet, arbeitet sie beim Bäcker oder ist sie Versicherungsvertreter? Die Autorin spinnt dieses Gedankenexperiment zu Ende und schafft aus ihrer Fantasie fünf kleine Kunstwerke, die ein großes Ganzes ausmachen, ein Mosaik. Es sind fünf kleine Geschichten mit ganz großen Figuren. Dieser Roman ist ein positives Beispiel dafür, was passiert wenn die Fantasie mit einem durchgeht.

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[Rezension] Tigermilch

Titel: Tigermilch
Autorin: Stefanie de Velasco
Verlag: KiWi
Seiten: 280
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-462-04753-0
Preis: TB 9,99€

© Coverabbildung: KiWi Verlag

 

Klappentext
Nini und Jameelah sprechen die O-Sprache und sind Profis im Wörterverdrehen. Sie sind unzertrennlich und fühlen sich mit vierzehn Jahren fast erwachsen. Deshalb kaufen sie Ringelstrümpfe, trinken Tigermilch und üben auf der Kurfürsten für ihr erstes Mal. Sie erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen und überziehen den Staub der Straße mit Glamour. Die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Doch dann werden sie Zeuge, wie der Konflikt in der Familie ihres Freundes Amir eskaliert und alles droht zu zerbrechen. © KiWi Verlag

Meine Meinung
Als ich in der Buchhandlung in das Buch reingelesen habe, hat mich der Stil zunächst etwas abgeschreckt. Ich habe das Buch erst bei einem zweiten Anlauf gekauft und darüber bin ich richtig froh, denn der Roman ist echt Wolke. Die unmittelbare Rede und die situationsnahen Beschreibungen sind erstmal gewöhnungsbedürftig. Man ist im Geschehen drin und man kommt irgendwie nicht mehr raus. Die Handlung nimmt einen gefangen und mir kam es so vor als würde mich die Erzählstimme an die Hand nehmen und sagen „Schau, das ist meine kunterbunte Welt; ich mal sie mir so wie sie mir gefällt“. Und dieses Gefühl in eine Geschichte einzutauchen ist unvergleichlich.

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[Rezension] Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Titel: Das Geheimnis der Eulerschen Formel
Autorin: Yoko Ogawa
Übersetzerin: Sabine Mangold
Verlag: Aufbau Verlag
Seiten: 250
Preis: TB 8,99€
ISBN: 978 3 7466 2944 5

© Coverabbildung: Aufbau Verlag

 

Klappentext
Seit einem Unfall währt das Gedächtnis eines Professors nicht länger als 80 Minuten. Dann gewinnt eine neue Haushälterin sein Vertrauen. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung. Bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt… © Aufbau Verlag

Meine Meinung
Diese Geschichte besitzt einen ganz besonderen Charme, der mich direkt angesprochen hat. Obwohl ich ein ziemlicher Mathemuffel bin, bin ich gerne in diese Welt aus Zahlen und Formeln eingetaucht. Sie sind auch einfach auf einer wunderschöne Art und Weise von der Autorin in Wörter verpackt worden, dass sie mit einer derartigen Leichtigkeit daherkommen, dass man gar nicht merkt, dass es hier irgendwie um (höhere) Mathematik geht. Der Roman ist einfach eine Liebeserklärung an die Mathematik und die Nächstenliebe. Am liebsten haben mir die Passagen über die Primzahlen gefallen. Die Autorin beschreibt mit einer leichten, zarten und sehr bildhaften Sprache die Mathematik von ihrer schönen Seite. Man könnte fast meinen, dass die Geschichte beweist, dass man nicht auf Kriegsfuß mit der Mathematik stehen muss bzw. sollte.

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[Rezension] Das dunkle Herz des Waldes

Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autorin: Naomi Novik
Verlag: Verlagsgruppe Random House
Seiten: 448
Erschienen: 2016
Preis: TB 9.99€
ISBN: 978 1 4472 9414 6

 

 

Inhalt
Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka. © Verlagsgruppe Random House

Meine Meinung
Eins müsst ihr mir glauben, ich war lange nicht mehr so erleichtert, ein Buch beendet zu haben, wie nach diesem hier. Es war so anstrengend. Anstrengender als die Literatur, die ich für meine Hausarbeiten und Referate lesen muss.

Aber erst mal fange ich mit den Dingen an, die mir gut gefallen haben: Der Wald und die ‚corruption‘. Klasse, sehr einfallsreich, unheimlich und klingt ganz nach Naomi Novik. Dieser lebendige Wald hat der sonst langatmigen Geschichte ganz viel Leben eingehaucht und war auch einer der Hauptgründe weshalb ich das Buch nicht weggelegt habe. Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Ich bin auch ein ganz großer Fan vom Drachen, von Agnieszka und von ihrer beider Magie. Die Zaubersprüche waren ein wichtiger Teil dieser Welt, die die Autorin für uns erschaffen hat.

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[ACOERP] The Last Unicorn

Titel: The Last Unicorn
Autor: Peter S. Beagle
Verlag: Roc
Seiten: 294
Erschienen: 1968
ISBN: 978-0-451-45052-4
Sprache: Englisch

© Coverabbildung: Roc Verlag

 

Kurzbeschreibung
Ein Einhorn lebt allein in einem verwunschenen Wald. Als das Einhorn hört, dass es das letzte Einhorn auf der Welt ist, begibt es sich auf eine gefährliche Reise. Unterwegs trifft es auf ein paar treue Begleiter, dem Magier Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue. Gemeinsam treten sie dem roten Stier entgegen, um herauszufinden was mit den anderen Einhörnern geschehen ist.

Meine Meinung
In meinen Augen handelt es sich bei diesem Buch eindeutig um einen Klassiker, warum? Weil diese Geschichte kein Alter kennt. Genau wie das Einhorn, das nicht altert, ist die Geschichte zeitlos. Ich habe „Das letzte Einhorn“ bisher nur als Film gekannt. Er gehört eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen und das wird sich glaube ich auch nicht ändern.

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[Rezension] Sag nie ihren Namen

Titel: Sag nie ihren Namen
Autor: James Dawson
Verlag: Carlsen
Seiten: 336
Erschienen: 2015
Preis: TB 12,99€
ISBN: 9783551314192

© Coverabbildung: Carlsen Verlag

 

Inhalt
Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache. ©  Carlsen Verlag

Meine Meinung
Dieses Buch hat gezeigt, wie aus einer unerschrockenen Leserin ganz schnell eine ängstliche, sich unter der Bettdecke verkriechende Leserin wird. Unter der Bettdecke ist man doch sicher, oder? Auch vor Bloody Mary, oder?! Alle Warnungen zum Trotz, habe ich das Buch gelesen und es nicht bereut (Und während ich das hier gerade schreibe, hat sich meine Gardinenstange wie von Geisterhand selbstständig gemacht – Geister, so ein Quatsch!).

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