Meine Lesezeichen 2018

[Rezension] 64

 

Titel: 64
Autor: Hideo Yokoyama
Verlag: Atrium Verlag
Seiten: 768
Preis: HC 28€
Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-85535-017-9

© Coverabbildung: Atrium Verlag

 

 

Kurzbeschreibung
Yoshinobu Mikami ist der Pressesprecher eines Tokioter Polizeireviers. Ein ungelöster Kriminalfall, der unter dem Aktenzeichen ’64‘ bekannt ist, erhält Aufwind als, anlässlich des Jahrestags des Verbrechens der Generalinspektor der Nationalen Polizeibehörde, dem Ort des Verbrechens und der Familie des Opfers einen Besuch abstatten möchte. Im Zuge der Vorbereitungen stößt Mikami auf ein rätselhaftes Memo zum Fall 64, welches nie an die Öffentlichkeit gelangt ist. Er beginnt zu recherchieren: Bringt dabei ungeahnte Wahrheiten ans Licht und gerät mit anderen Beamten und Abteilungen aneinander, denen seine Ermittlungen nicht zupasskommen.

[Rezension] Das Buch der Spiegel

Titel: Das Buch der Spiegel
Originaltitel: The Book of Mirrors
Autor: E. O. Chirovici
Übersetzer: Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Verlag: Goldmann
Erschienen: 2017
Seiten: 384
Preis: Gebunden 20€
ISBN: 978-3-442-31449-2

© Coverabbildung: Verlagsgruppe Random House

Kurzbeschreibung
Der Autor Richard Flynn lässt dem Literaturagenten Peter Katz einen Auszug aus seinem Manuskript zukommen, in dem er über die Ermordnung eines Professors aus Princeton schreibt. Der Literaturagent ist sofort Feuer und Flamme und kontakiert den Autor, um das restliche Manuskript zu erhalten. Dieser ist verstorben und das Ende des Manuskripts ist nicht auffindbar. Peter Katz ist fest entschlossen, das Manuskript zu finden und setzt dafür alle Hebel in Bewegung.

[Rezension] Die Magie der Lüge

Titel: Die Magie der Lüge (Bd. 2)
Autorin: Nicole Gozdek
Verlag: Piper Verlag
Erschienen: 2017
Seiten: 336
Preis: HC 16€
ISBN: 978-3-492-70438-0

© Coverabbildung: Piper Verlag

 

Kurzbeschreibung
„Die Magie der Lüge“ knüpft nahtlos an die Ereignisse aus „Die Magie der Namen“ an. Tirasan hat mit seiner Magie die Welt verändert, und damit auch das Leben von Anderta Passario. Anderta sträubt sich mit Händen und Füßen gegen ihr neues Leben und versucht mit allen Mitteln die Magie umzukehren.

[Rezension] Lost Island – Expedition in den Tod

 Titel: Lost Island. Expedition in den Tod
Autoren: Douglas Preston, Lincoln Child
Übersetzer: Michael Benthack
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: Argon Verlag
Dauer: 7 Std. 34 Min.
Anzahl CDs: 6
Erschienen: 2015
Preis: 19,95€
ISBN: 978-3-8398-1367-6

© Coverabbildung: Argon Verlag

Kurzbeschreibung
Nachdem Agent Gideon Crew eine frühmittelalterliche Handschrift aus einem New Yorker Museum entwendet, bricht er zu einer Expedition auf. Den Weg weist ihm eine Karte, die auf ebenjener gestohlenen Handschrift versteckt wurde. Nichts ahnend, begibt er sich in große Gefahr und stößt dabei auf eines der größten Geheimnisse der Menschheit.

[Rezension] Das böse Buch

Titel: Das böse Buch
Original: Onda boken
Autor: Kai Erik
Übersetzer: Thorsten Alms
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 383
Erschienen: 2017
Preis: Paperback 16€
ISBN: 978-3-404-17548-2

© Coverabbildung: Bastei Lübbe

Kurzbeschreibung
Dass ein Buch böse sein, kann hat Michel Backmann, Professor für Literaturwissenschaft, in der Vergangenheit bereits am eigenen Leib erfahren. Als das böse Buch, die Gedichtsammlung von Leander Granlund, wieder auftaucht, gerät sein Leben und das eines Studente komplett durcheinander.

[Rezension] Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

Titel: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln
Autor: Christoph Peters
Verlag: Verlagsgruppe Random House, Luchterhand
Seiten: 224
Preis: 9,99€
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-442-71332-5

© Coverabbildung: Verlagsgruppe Random House, Luchterhand

 

Kurzbeschreibung
Ernst Liesgang lässt in einem kleinen Dorf an der Ostsee einen traditionellen Anagama-Holzbrandofen errichten. Dazu hat er den japanischen Ofensetzer, Tatsuo Yamashiro, eingeflogen.  Wie nicht anders zu erwarten, läuft beim Bau des Ofens nicht alles glatt und es kommt zu (un)erwarteten und komischen Begegnungen zwischen den beiden fremden Kulturen.

[Rezension] Die Herzogin der Bloomsbury Street

Titel: Die Herzogin der Bloomsbury Street
Original: The Duchess of Bloomsbury Street
Autorin: Helene Hanff
Übersetzerin: Susanne Höbel
Verlag: Hoffmann & Campe
Seiten: 208
Preis: HC 14,99€
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-455-60022-3

© Coverabbildung: Hoffmann & Campe

Kurzbeschreibung
„Die Herzogin der Bloomsburry Street“ ist die Fortsetzung von „84, Charing Cross Road“. In Tagebuchform schildert Helene Hanff die Begebenheiten ihres ersten Londonbesuchs.

[Rezension] Ice Limit

Titel: Ice Limit
Original: Beyond the Ice Limit
Autoren: Douglas Preston & Lincoln Child
Übersetzer: Michael Benthack
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 400
Erschienen: 2017
Preis: TB 14,99€
ISBN: 978-3-426-51498-6

© Coverabbildung: Droemer Knaur

Kurzbeschreibung
Dieser Roman schließt an die Ereignisse einer sechs Jahre zurückliegenden Antarktis-Expedition an. Im Zuge dieser Expedition ging ein Meteorit über Board. Es hat sich herausgestellt, dass es sich dabei nicht nur um einen einfachen Meteoriten handelt, sondern um eine außerirdische Lebensform, die die Erde bedroht. Nun liegt es an Agent Gideon Crew, diese Katastrophe abzuwenden.

[Rezension] Die Ehefrau

Titel: Die Ehefrau
Autorin: Meg Wolitzer
Übersetzer: Stephan Kleiner
Seiten: 270
Verlag: DuMont Verlag
Erscheinungsdatum: 2016
Preis: HC 23€
ISBN: 978-3-8321-9816-9

© Coverabbildung: DuMont Verlag

 

Kurzbeschreibung
Auf dem Weg zur Preisverleihung des Helsiniki-Preise beschließt Joan Castleman ihren Ehemann, Joe Castleman, zu verlassen. Heute ist er ein berühmter Schriftsteller, früher war er Joans Dozent für Kreatives Schreiben. Für ihren Ehemann und seinen Erfolg hat sie vieles geopfert – nicht nur ihre Karriere, sondern auch sich selbst. Während des Fluges lässt sie ihre Ehe Revue passieren und deckt dabei haarsträubende Wahrheiten auf.

[Rezension] Darknet

Titel: Darknet
Autor: Stefan Mey
Verlag: C. H. Beck
Seiten: 239
Erscheinungsdatum: 2017
Preis: Paperback 14,95€
ISBN: 978-3-406-71383-5

© Coverabbildung: C. H. Beck

 

Kurzbeschreibung
Stefan Mey nimmt den Leser mit in die Tiefen des Darknets. Er klärt den Leser über illegale Marktplätze, Waffenhandel, Terrorismus und Whistleblower (uvm) auf.  Er erklärt wie das Darknet funktioniert und erzählt von seinen Ursprüngen. Macht euch auf eine Reise auf die dunkle Seite des Internets gefasst.

Meine Meinung
Das Verbotene strahlt eine ganz besondere Anziehungskraft aus: Es scheint aufregender, es reizt uns. So ergeht es mir zumindest mit dem Darknet, das ja an sich nicht verboten bzw. illegal ist (es kommt nur ganz darauf an, was man dort macht!). Es kann genauso legal bzw. illegal sein wie das ’normale‘ Internet. Das war eines der ersten Dinge, die ich lernte als ich das Sachbuch „Darknet“ las. Auch im Clearnet, unserem Internet, gibt es Waffen, Drogen oder Schlimmeres; man muss nur wissen wo. Die Medien haben mich auf das Phänomen Darknet aufmerksam gemacht und meine Neugierde geweckt. Nach diesem Sachbuch bin ich zwar schlauer und habe einen etwas differenzierten Blick auf das Phänomen, ich bin aber auch neugieriger als zuvor. Es gibt langweilige Sachbücher und es gibt Sachbücher, die eine ungeahnte Faszination und Neugier in uns auslösen. Das Sachbuch von Stefan Mey gehört zur letzten Sorte.

Ich habe verstanden warum das Darknet ein Tabu ist und auch warum es nicht als solches behandelt werden sollte. Mey beantwortet mit seinem Sachbuch ein paar grundlegende Fragen. Zu allererst: Was ist das Darknet überhaupt? Wo kommt es her? Wo geht es hin? Er erklärt das Darknet, seine vielfältigen negativen Seiten, aber auch seine vielen positiven Verwendungen (ja, die gibt es). Er klärt auf über die verborgenen Dynamiken, spricht über Terrorismus und Missbrauchsabbildungen. Er versucht mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen und zeigt ihren wahren Kern. Er berichtet darüber in einem neutralen und nicht reißerischen Ton. Besonders gut hat mir gefallen, dass er, wenn er das Darknet in die analoge Welt holt (z.B. vom Ausheben von Drogendealern spricht), sich auf Vorkommnisse aus Deutschland konzentriert. Das macht das Ganze noch eine Spur greifbarer.

Bei „Darknet“ handelt es sich um ein aufschlussreiches, informatives aber bis zu einem gewissen Grad auch anspruchsvolles Sachbuch. In Zeiten des digitalen Wandels sind solche Bücher sehr wichtig. Nur wenn man sich angemessen informiert, kann man sich eine Meinung bilden. Wir müssen die Welt, in der wir leben auch verstehen, um ein richtiges Leben führen zu können. Dazu braucht man Bücher, die eine solche Aufklärung leisten.

Ich hätte zwar gerne noch mehr erfahren und mehr gelesen, denn über das Darknet gibt es noch so viel zu erzählen. Da sind mir 239 Seiten etwas zu wenig. Aber für einen Einstieg eignet sich dieses Sachbuch allemal. (Eine kleine Bemerkung am Rande: Das Prinzip der Sternchen (z.B. Forscher*innen) ist sehr löblich und bei einer wissenschaftlichen Publikation auch durchaus angebracht, aber es stört den Lesefluss ungemein.)

Fazit
Nach der Lektüre dieses Buches ist das Darknet gar nicht mehr so bedrohlich und dunkel. Stefan Mey hat viel Licht ins Dunkel gebracht. Zwar ist mir das Darknet immer noch suspekt, neugierig bin ich immer noch. Absolute Leseempfehlung.