Wiebke Schulte

[Rezension] Nebelsilber

Nebelsilber – Tanja Heitmann

Verlag: cbt (Random House Verlagsgruppe) | Seiten: 397
Preis: 16,99 € | ISBN: ISBN: 9783570161210
Erschienen: 23.11.2015

Kurzbeschreibung
Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo die Familie ein altes verlassenes Haus besitzt. Edie lebt mit einer Gabe, die mit einer Legende Wasserruhs tief verwurzelt ist. Doch nicht nur zu Wasserruhs Geschichten und Vergangenheit hat Edie eine besondere Verbindung, sondern auch zum entführten Silas Sterner, der plötzlich wieder aufgetaucht ist. Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf, die nach ihrem rechtmäßigem, geflohenem Opfer ruft.

Meine Meinung

Ich fange erstmal mit dem Cover an: ich finde es wunderschön und es passt perfekt zur Geschichte. Ich habe das Buch auch nur in die Hand genommen, weil mich das Cover in Kombination mit dem Titel so angesprochen hat. Das Cover hat etwas unheimliches, mystisches und unheilschwangeres an sich und diese Eindrücke finden sich auch in der Geschichte wieder; das Cover hat also die Atmosphäre des Buches perfekt getroffen.

[Rezension] Educazione siberiana – Sibirische Erziehung

Educazione Siberiana (Deutsch: Sibirische Erziehung) – Nicolai Lilin

Verlag: Einaudi (Suhrkamp) | Seiten: 348
ISBN: 9788806195526

Kurzbeschreibung
Nicolai Lilin stammt aus Transnistrien; einem Gebiet, das zwischen der östlichen Grenze Moldawiens und der Ukraine liegt, entstanden nach dem Zerfall der Sowjetunion. Es sieht sich als eigenes Land, mit eigener Regierung und Militär und bleibt doch ohne internationale Anerkenung. In diesem Buch schildert Nicolai Lilin, wie es ist in einer sibrischen kriminellen Gemeinschaft erzogen zu werden und aufzuwachsen, um ein „ehrlicher Krimineller“ zu werden.

Meine Meinung

Bevor ich das Buch in die Hand genommen habe, wusste ich nichts von der Existenz dieses Landes. Eigentlich wundert mich das nicht, denn schließlich spricht davon ja auch niemand. Ich wollte das Buch aus zwei Gründen lesen: Erstens, ich wollte wissen, was es mit diesem Land auf sich hat. Zweitens, mich fasziniert die Mafia/organisierte Kriminalität-Thematik sehr.

[ACOERP Rezension] Playlist for the Dead

Playlist for the Dead – Michelle Falkoff

Verlag: HarperTeen | Seiten: 288
Preis: Kindle eBook 8,54€ | ISBN: 9780062310507
Erscheinungstermin: 27.01.2015/ Deutschland: 01.03.2016

Kurzbeschreibung
Nach einem Streit auf einer Party findet Sam seinen besten Freund, Hayden, tot in seinem Bett. Er hat Selbstmord begangen und alles was Hayden seinem besten Freund hinterlassen hat ist eine Playlist mit Musik und viele Fragen. Kann die Playlist Sam dabei helfen zu verstehen, warum sein bester Freund diesen radikalen Schritt unternommen hat? Doch als sich in einem Chat jemand als Hayden ausgibt und eine Reihe von Gewalttaten ihren Lauf nimmt, muss Sam endlich anfangen richtig zuzuhören.

Meine Meinung
Es gibt da einen Spruch, der lautet: „Das Einzige, was im Leben fehlt, ist die Hintergrundmusik“. Und ich glaube viele von uns haben sich schonmal eine Hintergrundmusik zum eigenen Leben gewünscht. In „Playlist for the Dead“ begleitet die Playlist, die Hayden seinem Freund Sam hinterlassen hat, Sams Leben in den Wochen nach dem Tod seines besten Freundes. Fast wie eine Hintergrundmusik, eine Lebensmusik. Und so wie die Musik Sam auf seinen Weg nach der Wahrheit begleitet, begleitet sie auch den Leser bei seiner Lektüre. „Playlist for the Dead“ ist ein bewegendes Ensemble aus Musik, Liedtexten und einer tieftraurigen Geschichte. Jedes Kapitel ist einem bestimmten Lied der Playlist zugeordnet und erst im Laufe des jeweiligen Kapitels erschließen sich für den Leser die Bedeutung und die Gründe für die Wahl dieses einen Songs. Die Musik transportiert die Emotionen, die dieser Geschichte zugrunde liegen, auf eine einmalige Art und Weise. Dass sich die Autorin, Michelle Falkoff, man muss es fast so nennen, bei der Komposition der Geschichte etwas gedacht hat, ist eindeutig.

[Rezension] Die unsichtbare Bibliothek

Die unsichtbare Bibliothek – Genevieve Cogman

Reihe: Band 1 | Original: The Invisible Library
Verlag: Bastei Lübbe | Seiten: 427
Preis: TB 14,99€ | ISBN: 978-3-404-20786-2
Erschienen: 2015 | Übersetzer: Arno Hoven

Kurzbeschreibung
Irene Winters ist eine Agentin, eine Bibliothekarin der unsichtbaren Bibliothek. Diese liegt zwischen den Welten und bewahrt nicht nur literarische Schätze, sondern dient auch als Tor zu den unterschiedlichsten Parallelwelten. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai, bekommt Irene den Auftrag in das London einer Parallelwelt zu reisen und dort nach einer kostbaren, seltenen Version der Grimm’schen Märchen zu suchen und sie der Bibliothek zu übergeben. Was als ganz normale Mission beginnt, entwickelt sich schnell in eine Jagd auf Leben und Tod. Denn Irene und Kai sind nicht die Einzigen, die nach dem Buch suchen.

Meine Meinung
Ich habe dem Buch gegenüber ein eher gemischtes Gefühl: Ich bin weder über alle Maßen begeistert, noch zutiefst enttäuscht. Also weder Flop noch Top. Es war okay. Okay bedeutet, dass mich das Buch gut unterhalten, aber nicht umgehauen hat. Es ist kein schlechtes Buch, aber der bleibende Eindruck, das gewisse Etwas, das Feuer in der Luft, hat gefehlt.

[Empfehlung] icoon+ Global Picture Dictionary

icoon+ Global Picture Dictionary

Verlag: Amberpress | Seiten: 100

Mir gehört dieses kleine, praktische Bildwörterbuch leider nicht. Bis jetzt habe ich es immer nur gekauft, um es anschließend zu verschenken. Das erste ging an eine sehr gute Freundin, als Abschiedsgeschenk in ihr ERASMUS-Studienjahr. Das zweite ging an meine Eltern, weil sie sehr viel reisen. Da ich im Moment bei ihnen in der Türkei bin und mit der Sprache nicht wirklich zurecht komme, kann ich das Büchlein nun auch endlich mal nutzen. Ich möchte diese Empfehlung schreiben, weil ich begeistert von dem Konzept bin und weil mich dieses Wörterbuch überzeugt hat.

Beschreibung
Wie der Name schon sagt, enthält dieses Buch Bilder. Aber es sind nicht irgendwelche Bilder, sondern viele kleine Icons (daher der Name) aus verschiedensten Bereichen unseres vielfältigen Lebens. Die Bilder sind verschiedenen Kapiteln zugeordnet, die nach 12 Themen/Kategorien aufgebaut sind, dazu zählen: Kleidung, Hygiene und Gesundheit, Geld, Reise, Gefühle und einige mehr. Insgesamt sind 2800 Icons, davon sind 400 Farbfotos (vor allem bei den Lebensmitteln) in dem Büchlein zu finden. Auf den letzten Seiten findet man verschiedene geographische Karten. Das Inhaltsverzeichnis ist auf Englisch, allerdings stehen daneben auch die Übersetzung des jeweiligen Begriffs in viele weitere Sprachen. Die Icons sind sehr modern, beispielsweise findet man auch die Abbildung eines Schwangerschaftstestes, der Anti-Babypille, Berufe, Kleidergrößen, viele medizinische Abbildungen. Ihr müsst im Ausland ein bestimmtes Werkzeug kaufen oder Symptome eurer Krankheit beschreibem? Kein Problem! Oder ihr wollt golfen gehen und müsst nach einem passenden Golfschläger fragen? Auch das kein Problem! Einfach drauf zeigen und schon werdet ihr verstanden.

Anmerkungen
Aber Achtung, im Online-Shop findet ihr verschiedene Bildwörterbücher. Lest genau nach was die verschiedenen Wörterbücher enthalten und überlegt gut, welches ihr euch anschafft. Für mich war die Anzahl und Vielfalt der Icons ausschlaggebend, deswegen hab ich mich für ICOON+ entschieden und nicht etwas für ICOON magenta oder ICOON camouflage. Aber wie gesagt, es muss jeder selbst abwägen, welches Bildwörterbuch besser zu seinen Bedürfnissen passt.

Bei der Benutzung des Bildwörterbuches darf man nicht hektisch werden, sondern muss in Ruhe blättern und auch geduldig suchen. Ansonsten verblättert man sich, verfällt in Panik und findet nicht die entsprechende Abbildung. Aber mit der Zeit hat man auch ein Gespür dafür, auf welcher Seite eine bestimmte Abbildung zu finden sein könnte. Man muss sich einfach in einer ruhigen Minute damit hinsetzen, es durchblättern und anschauen. In der Ruhe liegt die Kraft.Das Bildwörterbuch ist handlich und passt in jede Handtasche. Ob es jetzt auch in jede Hosentasche passt, hab ich leider noch nicht ausprobiert. Es wiegt auch kaum etwas.

Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich auch noch: Ich fände es super, wenn man die einzelnen Kategorien wie Trennblätter gestalten würde, die man für Ordner benutzt, oder aber wie in einem Adressbuch. Das würde die Bedienung verbessern und die Zugänglichkeit zu einem bestimmten Kapitel erleichtern.

Fazit: Kaufempfehlung! Dieser praktische Reisebegleiter erleichtert die Kommunikation in bestimmten Situationen ungemein.

[Rückblick | Empfehlung] The Monster of Florence

The Monster of Florence. A true story – Douglas Preston with Mario Spezi

Verlag: Virgin Books | Seiten: 426
Erschienen: 2008

Von September 2014 bis Oktober 2015 habe ich in Florenz ein Auslandsstudienjahr absolviert. Während meiner Zeit dort habe ich von einer Reihe erschreckender Morde gehört, die dem „Mostro di Firenze“, zu Deutsch dem „Monster von Florenz“, zugeschrieben werden. Da ich eine Krimi und Thriller-Maus bin, wollte ich mehr über diese Verbrechen wissen, dazu habe ich dann natürlich zunächst nur Google bemüht. Dieses Buch hingegen ist mir zufällig in einer italienischen Buchhandlung in die Hände gefallen und ich habe festgestellt, dass es alle Informationen zu den Verbrechen enthält, die ich gesucht habe; und noch einiges mehr. Sehr ausführliche Informationen und detailreiche Schilderungen. Il Mostro di Firenze ist leider ein dunkler Teil der jüngeren florentinischen Vergangenheit und um es kurz zu machen: Dieses Monster (der Name wurde geprägt durch die italienischen Medien) wütete von ca 1974 bis 1985; gar nicht mal so lange her. Das Monster tötete in abgeschiedenen Orten rundum Florenz sieben Paare, unter ihnen auch ein deutsches Paar. Doch was macht diese Mordfälle so interessant und warum haben sie so viel Aufsehen erregt (natürlich abgesehen von der Tatsache, dass viele Menschen ums Leben gekommen sind)? Dazu lest ihr am besten dieses Buch!

Kurzbeschreibung
Der erste Teil des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit den Morden, dem Tathergang und den Ermittlungen: Beschreibungen der Tatorte, der Toten, der Vorgehensweise und der Verdächtigen. Informationen, die der italienische Journalist (vor allem tätig im Bereich des investigativen Journalismus) und Autor, Mario Spezi, über die Jahrzehnte zusammengetragen hat. Diese Schilderungen sind sehr detailliert, erzählen die bittere Wahrheit und zeigen die Grausamkeit, die hinter diesen Morden steckt. Angereichert wird das Ganze von Fotografien der Verdächtigen, der Tatorte etc. Der zweite Teil schildert die Erlebnisse von Douglas Preston im Zusammenhang mit dem Mostro di Firenze. Er ist ein amerikanischer Thriller-Autor, der im Jahr 2000 mit seiner Familie nach Florenz gezogen ist und sich dort für die Mordfälle des „Mostro di Firenze“ zu interessieren begann. Er schildert seine Verwicklungen mit der italienischen Justiz und den weiteren Nachforschungen, die Mario Spezi und er angestellt haben. Im Nachwort wird auch auf einen weiteren weltweit bekannten Kriminalfall eingegangen: Schlagwörter Amanda Knox und Meredith Kercher.

Mein Fazit
Bei diesem Roman handelt es sich nicht um Fiktion, sondern um True Crime, also um die Realität. Dass die Realität grausam sein kann, wissen wir alle. Dieses Buch beweist es mal wieder. Meiner Meinung nach kann es „harmloser“ sein, einen Thriller zu lesen, der auf der Fantasie des Autors beruht und von Menschen aus Tinte und Papier berichtet, als von detailliert beschriebenen und tatsächlich so passierten Gräueltaten, die von einem echten Menschen, aus Fleisch und Blut, begangen worden sind. Aber irgendwo sehe ich da auch den Reiz (ich finde es aus tiefsten Herzen verabscheuungswürdig was passiert ist, nur um das an dieser Stelle klarzustellen), manchmal muss man sich dieser Grausamkeit aber stellen. Deswegen geht meine Empfehlung an alle Krimi- und Thriller-Fans da draußen. Mir hat „The Monster of Florence“ viele viele Schauer über den Rücken gejagt, und das nicht nur wegen (der Beschreibungen) der kaltblütigen Morde, sondern auch wegen der geografischen Nähe; da kann man schon ein bisschen Muffensausen bekommen. Nichtsdestotrotz konnte ich meinen Florenzaufenthalt in vollen Zügen genießen. Falls ihr noch nicht dort gewesen sein, lege ich euch auch eine Reise dorthin ans Herz; eine wundervolle Stadt, reich an Kultur und schönem Wetter!

Übrigens wird das Buch auch verfilmt bzw. soll verfilmt werden, und zwar von George Clooney. Auf die Umsetzung bin ich wirklich gespannt (Auch wenn mir die Angehörigen der Opfer dabei nicht aus dem Kopf gehen)!

[Rezension] The Shamer’s Daughter

The Shamer’s Daughter- Lene Kaaberbøl

Verlag: Holt Bfyr | Seiten: 240
Preis: 13,99€ | ISBN: 9780805081114

Kurzbeschreibung
Melussina Tonerre ist eine Beschämerin: sieht sie einer Person in die Augen, geht der Blick in die Seele und bringt Geheimnisse und Vergehen zum Vorschein, die die Person verborgen hält. Sie kann die Menschen dazu bringen, sich vor ihren eigenen Taten zu schämen. Auch Dina besitzt diese Fähigkeit, denn sie ist die Tochter der Beschämerin. Als ihre Mutter nach Dunark gebracht wird, um dort einen Verdächtigen zu ‚befragen‘, beginnt Dinas Abenteuer: ein mysteriöser Mann holt sie von ihrem zu Hause, Cherry Tree Cottage in Birches, nach Dunark und lässt sie im Glauben, ihre Mutter bräuchte ihre Unterstützung. So verschlägt es das junge Mädchen in einen gefährlichen Wirbel von Intrigen, Verrat, Hass und Tyrannei. Sie muss lernen mit ihren Kräften richtig umzugehen, um herauszufinden wem sie vertrauen kann und wem nicht. Nur wenn ihr das gelingt, kann sie ihre Mutter retten und den wahren Schuldigen enttarnen. …

[Rezension] Crystal.klar

Crystal.klar – Dominik Forster

Verlag: duotincta | Seiten: 335
Preis: 14,95€ | ISBN: 978-3-946086-00-0
Erschienen: 2015

Kurzbeschreibung
Beim Roman Crystal.klar handelt es sich um eine Autobiographie von Dominik Forster, in der er über sein Leben mit und ohne Drogen erzählt. In kurzen bis mittellangen Episoden schildert er chronologisch wichtige Ereignisse, die sein Leben geprägt haben und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt ist. Er beschreibt seinen Weg durch den Drogensumpf und macht dabei verschiedene Stationen: er wächst als Kind zu einem Jugendlichen heran, der den Alkohol kennenlernt, der dann zum Konsumenten von immer härteren Drogen wird. Er wird zum Dealer, baut Marihuana an, landet als Häftling zunächst in U-Haft, dann im Jugendknast und schließlich in Therapie. Sein Konsumverhalten und dessen Neben- und Auswirkungen auf seinen Körper und seinen Geist stehen im Vordergrund, doch der Leser erfährt auch viel über das soziale Umfeld des Autors („Freunde“, Familie und andere Weggefährten). Allgegenwärtig ist auch der Wunsch mit dem Verkauf der Drogen reich zu werden. Der Protagonist hat mit vielen physischen und psychischen Problemen zu kämpfen (Angstzustände, Unterdrückung und Gewalt(phantasien)).  Der Autor gibt mit seinem Buch einen klaren Einblick in die Drogenszene und wie schwer es ist der Sucht zu widerstehen und ihr zu entkommen.

Meine Meinung
Ich habe mich seit Langem nicht mehr so viel mit dem Thema Drogen beschäftigt. Das letzte Mal war, als ich das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (von Christiane F.) gelesen habe. Und davor habe ich mal mit meiner Schulklasse (in der 6. oder 7. Klasse) einen Vortrag zum Thema Suchtprävention in Bezug aufs Rauchen besucht. Dominik Forsters Buch ist nicht nur eine Autobiographie, es ist ein Aufklärungsversuch und eine Warnung, ein abschreckendes Beispiel und trägt seinen Teil zur Suchtprävention bei.

[Plauderecke] Warum heißt mein Blog so wie er heißt?

Namen sind etwas sehr kurioses, jeder von uns hat einen oder mehrere, und dieser oder diese begleiten uns unser ganzes Leben lang. Ihr habt ihn nicht selbst ausgewählt, sondern ihr wurdet benannt. Möglicherweise habt ihr aber schon eurem Haustier einen Namen ausgesucht (Tamagotchi und Nintendogs zählen selbstverständlich auch), eurer Puppe oder habt, wie in meinem Fall, euren Blog irgendeinen Namen gegeben. Ich habe mich im letzten Jahr sehr viel mit der italienischen Namenkunde befasst; zu diesem Thema habe ich auch meine Bachelorarbeit verfasst. Weil ich dieses Thema interessant finde, dachte ich mir ich erkläre meinen Lesern, wie ich zum Namen: Mein Lesezeichen Blog gekommen bin.

[Rezension] Bloggen ohne Rechts-Stress

Bloggen ohne Rechts-Stress – Dr. Christiane Tischer

Verlag: ideeality by persad UG | Seiten: 99
Preis: eBook 4,99€ | Erschienen: 2015

Kurzbeschreibung
Das eBook beschäftigt sich mit den Themen, mit denen sich ein Newbie-Blogger unbedingt auseinandersetzen sollte. Schon in der Einleitung stellt die Autorin klar, warum sie dieses Buch geschrieben hat: sie möchte helfen. Und diesen Ansatz finde ich super, denn Hilfe kann man als angehender Blogger durchaus gebrauchen. Aufgebaut ist das Buch in verschiedene Teile, die sich jeweils mit verschiedenen rechtlich-relevanten Themenbereichen auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem die Impressumspflicht, die Datenschutzerklärung, die Meinungsfreiheit, das Urheberrecht, dem Blog als Verdienstmöglichkeit und, last but not least, was passiert wenn man es mit Rechtsanwälten, Abmahnungen und dem Gericht zu tun bekommt. All diese Themen können zunächst abschreckend auf einen Newbie-Blogger wirken, aber wenn man erstmal anfängt zu lesen, merkt man, dass das alles doch kein Hexenwerk ist. Das liegt auch an der Art und Weise wie die Autorin mit den Themen umgeht, sie aufbereitet und dem Leser zugänglich macht (mehr dazu unten).

Meine Meinung
Ich habe dieses eBook zufällig entdeckt als ich mich über das Thema Bloggen schlau machen wollte. Ich wollte vor allem wissen, was mich rechtlich erwartet, wenn ich mich in die Blogosphäre begebe. Ich hatte schon ein bisschen gegoogelt und ein wenig Angst bekommen, als ich von der Impressumspflicht, den Datenschutzerklärungen etc. las. Ich stand kurz davor die ganze Idee wieder zu verwerfen, doch dann kam „Bloggen ohne Rechtsstress“.