Wiebke Schulte

[ACOERP] The Last Unicorn

Titel: The Last Unicorn
Autor: Peter S. Beagle
Verlag: Roc
Seiten: 294
Erschienen: 1968
ISBN: 978-0-451-45052-4
Sprache: Englisch

© Coverabbildung: Roc Verlag

 

Kurzbeschreibung
Ein Einhorn lebt allein in einem verwunschenen Wald. Als das Einhorn hört, dass es das letzte Einhorn auf der Welt ist, begibt es sich auf eine gefährliche Reise. Unterwegs trifft es auf ein paar treue Begleiter, dem Magier Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue. Gemeinsam treten sie dem roten Stier entgegen, um herauszufinden was mit den anderen Einhörnern geschehen ist.

Meine Meinung
In meinen Augen handelt es sich bei diesem Buch eindeutig um einen Klassiker, warum? Weil diese Geschichte kein Alter kennt. Genau wie das Einhorn, das nicht altert, ist die Geschichte zeitlos. Ich habe „Das letzte Einhorn“ bisher nur als Film gekannt. Er gehört eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen und das wird sich glaube ich auch nicht ändern.

[Rezension] Sag nie ihren Namen

Titel: Sag nie ihren Namen
Autor: James Dawson
Verlag: Carlsen
Seiten: 336
Erschienen: 2015
Preis: TB 12,99€
ISBN: 9783551314192

© Coverabbildung: Carlsen Verlag

 

Inhalt
Als Bobbie und ihre beste Freundin Naya an Halloween den legendären Geist Bloody Mary beschwören sollen, glaubt niemand, dass wirklich etwas passieren wird. Also vollziehen sie das Ritual: Fünf Mal sagen sie Marys Namen vor einem mit Kerzen erleuchteten Spiegel … Doch etwas wird in dieser Nacht aus dem Jenseits gerufen. Etwas Dunkles, Grauenvolles. Sie ist ein böser Hauch. Sie lauert in Albträumen. Sie versteckt sich in den Schatten des Zimmers. Sie wartet in jedem Spiegel. Sie ist überall. Und sie plant ihre Rache. ©  Carlsen Verlag

Meine Meinung
Dieses Buch hat gezeigt, wie aus einer unerschrockenen Leserin ganz schnell eine ängstliche, sich unter der Bettdecke verkriechende Leserin wird. Unter der Bettdecke ist man doch sicher, oder? Auch vor Bloody Mary, oder?! Alle Warnungen zum Trotz, habe ich das Buch gelesen und es nicht bereut (Und während ich das hier gerade schreibe, hat sich meine Gardinenstange wie von Geisterhand selbstständig gemacht – Geister, so ein Quatsch!).

[Rezension] Die Murdstone-Trilogie

Titel: Die Murdstone-Trilogie
Autor: Mal Peet (†)
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 320
Erschienen: Februar 2016
Preis: TB 12,99€
ISBN: 978 3 492 28069 3

© Coverabbildung: Piper Verlag

 


Klappentext

Alle Kritiker sind sich einig: die Murdstone-Trilogie ist das größte Werk der Phantastik seit «Herr der Ringe». Doch nur wenig ist über den Autor Philip Murdstone bekannt. Einige munkeln, dass er einst mit Jugendbüchern Preise gewann. Aber niemand kannte – bis jetzt- die Abgründe, die hinter der Fassade der Fantasy-Ikone lauern. Philip hat nämlich überhaupt keine Ahnung von Fantasy, er macht es nur fürs Geld. Allerdings ist die Murdstone-Trilogie auch kein einfacher Roman, sondern gleichzeitig der Tatsachenbericht eines verschrobenen Kobolds, dem Philip volltrunken im Moor begegnete und mit dem er einen Faust’schen Deal einging. Und sowas geht nie gut… © Piper Verlag

Meine Meinung
Bei dieser Geschichte scheidet sich meine Meinung. Einerseits war es wirklich ein sehr lustiges Buch, andererseits war es aber auch anstrengend. Das Buch hat sehr viel zu bieten, allein schon die Tatsache, dass es drei Bücher in einem Buch sind. Was für eine verdrehte Idee!

[ACOERP] Atlantia

Titel: Atlantia
Autorin: Ally Condie
Verlag: Dutton Books
Sprache: Englisch
Seiten: 298
Erschienen: 2014
Preis: $ 10,99
ISBN: 978 0 525 42793 3
© Coverabbildung: Penguin Random House


Inhalt
In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörende Gabe die Frauen der Familie verbindet.

Meine Meinung
Von dieser Geschichte bin ich begeistert. Nach der Hunger Games und der Divergent Reihe habe ich mich nicht mehr an eine Dystopie rangewagt, weil ich große Angst hatte enttäuscht zu werden. Aber mit „Atlantia“ habe ich eine Dystopie gefunden, die ganz nach meinem Geschmack ist. Selbstverständlich habe ich auch in dieser Geschichte einige typische Merkmale entdeckt (z.B. die unverstandene besondere Heldin, der typische Antagonist etc.), aber das hat mich nicht weiter gestört. Insgesamt hat mir die Aufteilung in ein ‚Above‘ und ‚Below‘ sehr gut gefallen. Ich stelle mir Atlantia voller Wunder vor. Ganz besonders angetan, haben es mir die Sirenen und ihre Rolle in der „Schöpfungsgeschichte“ dieser Welt. Und ich wette jeder von uns hat sich schonmal eine Muschel ans Ohr gehalten und auf Stimmen aus dem Meer gehofft. Die Autorin hat eine magische Welt geschaffen, die ich gerne gesehen hätte. Mich lockt das Below mehr als das Above.

[Rezension] Aus dem Leben einer Matratze bester Machart

Titel: Aus dem Leben einer Matratze bester Machart
Autor: Tim Krohn
Verlag: Diogenes Verlag
Seiten: 112
Erschienen: September 2015
Preis: TB 10€
ISBN: 978 3 257 24326 0

© Coverabbildung: Diogenes Verlag

 

Kurzbeschreibung
Eine Matratze reist durch die Welt und erlebt dabei so allerhand Abenteuer. Sie teilt das Leid, die Not und die Freude, derjenigen, die auf ihr liegen.

Meine Meinung
„Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ schildert das vergangene Jahrhundert aus einem ganz interessanten und unerwarteten Blickwinkel. Tim Krohn macht aus einem alltäglichen Gegenstand etwas ganz besonderes und verleiht so seiner Geschichte einen ganz besonderen Charme. Mit jedem Menschen, der sich auf die Matratze bettet, nimmt sie eine weitere Geschichte auf: Die Matratze wird zur Schatzkarte, zur Hüterin von Träumen und Hoffnungen, erlebt die schönsten und traurigsten Momente im Leben ihrer Besitzer. Doch es ist auch eine Geschichte, die von Ankunft und Zufriedenheit erzählt.

[ACOERP] Wonder

Titel: Wonder
Autorin: Raquel J. Palacio
Verlag: Random House (Englisch)/ Hanser Verlag (Deutschland)
Seiten: 405
ISBN: 9780552565974
Erschienen: 2014

 

 

 

 Klappentext
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August. © Hanser Verlag

Meine Meinung
Mit der Lektüre dieses Buches ist mir eines klar geworden: August Pullman ist nicht nur ein Wunder, sondern er bewirkt auch welche. Seine Geschichte bringt einen dazu, darüber nachzudenken, mit welcher Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit wir unser Leben leben. Ich hab mich regelrecht ertappt gefühlt, als er die Blicke derjenigen Personen beschrieben hat, die ihn zum ersten Mal sehen. Ich denke, dass fast jeder von uns schon mal diesen Gesichtsausdruck hatte. Deswegen ist dieses Buch so wichtig, es ist eine Geschichte über Freundschaft, Selbstvertrauen, Respekt und vor allem Toleranz. Es setzt ein Zeichen gegen Mobbing und ich denke es wäre auch eine Lektüre, die für den Schulunterricht geeignet wäre.

When given the choice between being right or being kind, choose kind.

[Rezension] Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Titel: Der schönste Grund, Briefe zu schreiben
Autorin: Ángeles Doñate
Gelesen auf: Italienisch
Verlag: Thiele Verlag
Seiten: 420
Preis: 20€
ISBN: 9783851793413

 

 

Kurzbeschreibung
In dem kleinen spanischen Ort Porvenir soll das über hundert Jahre alte Postamt geschlossen werden und die einzige Postbotin, Sara, in die Großstadt versetzt werden. Eine alte Dame, Rosa, hat eine zündende Idee: sie schreibt einen Brief und bittet in ihrem Brief die Empfängerin darum, wiederum einen anonymen Brief zu schreiben. Was zunächst hoffnungslos erschien, verwandelt sich schnell in eine kleine Lawine, die die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Schicksale miteinander verbindet.

Meine Meinung
Kettenbriefe – jeder kennt sie, jeder hat sie schon mal bekommen: „Wenn du diesen Brief an sieben Leute schickst, dann küsst dich dein heimlicher Schwarm“… In dieser Geschichte geht es um viel mehr als um einen simplen Kettenbrief. Es geht um den Wert des Briefes, der in diesem digitalen Zeitalter so manches Mal untergeht. Wie schnell tippt man nicht mal eben eine Mail oder verschickt eine Nachricht über Whatsapp. Dieses Buch hat mir wieder in Erinnerung gerufen, welchen Wert Briefe haben.

[ACOERP] Aquarium

Titel: Aquarium
Autor: David Vann
Seiten: 266
Erschienen: 2015
Sprache: Englisch
Verlag: Windmill
Preis: TB 8,9€
ISBN: 9780099592259
© Coverabbildung: Suhrkamp Verlag

 

Klappentext
Die zwölfjährige Caitlin lebt allein mit ihrer Mutter in einem Vorort von Seattle. Jeden Tag geht sie nach der Schule ins öffentliche Großaquarium und wartet dort, bis ihre Mutter sie abends nach der Arbeit abholt. Sie ist fasziniert von den stummen, bunten Wesen hinter dem Glas und geht ganz in der rätselhaften Unterwasserwelt auf. Eines Tages trifft sie im Aquarium einen älteren Mann, der die Fische ebenso zu lieben scheint wie sie selbst. Sie freundet sich mit ihm an – und öffnet damit nichtsahnend die Tür zur Vergangenheit ihrer Mutter. Eine Tür, die diese verzweifelt wieder zu schließen versucht, und sei es mit drastischen Mitteln.

Meine Meinung
Zunächst dachte ich, dass mich hier eine ganz angenehme Lektüre erwartet, aber weit gefehlt. Die Einfachheit, die die Geschichte am Anfang auszeichnet, verflieg rasant schnell und es kommt einem so vor als würde man selbst in den Abgrund stürzen, in den Catailn stolpert. Genau wie sie rutscht man in einen Albtraum. Was Catlains Mutter ihrer Tochter antut ist entsetzlich und verstörend. Ich selbst habe mich sehr vor dieser Frau geekelt, vor ihrem Charakter, ich wollte nicht lesen, was sie ihrer Tochter als nächstes antut. Irgendwann wird einem klar, was manche Menschen tun müssen, um zu ÜBERLEBEN und das Mitleid mischt sich in diesen Hass gegenüber der Mutter. Und ganz langsam beginnt man beide Seiten zu verstehen, die der Mutter und die des älteren Mannes. Aber man kann sich auf keine Seiten außer der von Caitlin stellen.

[ACOERP] The BFG

Roald Dahl ist ein Stück Kindhet.  Als ich von der Buchverfilmung von The BFG erfahren habe, ist in mir der Wunsch immer stärker geworden, das Buch nochmal zu lesen. Jetzt weiß ich wenigstens warum ich kein Gemüse mag: Snozzcumbers!


Titel: The BFG
Autor: Roald Dahl
Verlag: Penguin Gruop (Puffin Books)
Erschienen: 1982
Seiten: 199
ISBN: 978-0-141-32262-9

 

Inhalt
Eines Nachts wird das Waisenmädchen Sophie von einem Riesen entführt. Doch entgegen ihrer Erwartungen ist er ganz anders, denn er ist der BFG, der große freundliche Riese. Von ihm erfährt sie, dass sich jede Nacht blutrünstige Riesen aus dem Riesenland auf den Weg machen, um Menschen zu fressen. Sophie ist fest entschlossen diese Massaker zu beenden und bittet den BFG um Hilfe.

Meine Meinung
Ich bin schon lange nicht mehr mit so viel kindlicher Freude, Neugier und Erwartung an die Lektüre eines Buches herangegangen, wie bei diesem hier. Da es sich um ein Reread handelt (über 10 Jahre ist es schon her, seit ich es das erste und letzte Mal gelesen habe), wusste ich noch so ganz grob worum es geht. Beim Lesen wurde ich nochmal von vielen liebevollen Einzelheiten überrascht, die ich schon längst vergessen hatte. Und ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt. Toll!

Mir ist aufgefallen, dass hinter dieser süßen Geschichte und lustigen Sprechweise des Riesens, eine ziemlich lehrreiche Botschaft steckt: es ist eine Geschichte, die von großen und kleinen Helden handelt und klar macht, dass man alles schaffen kann, egal ob groß oder klein, Mensch oder Riese, mit Fehlern oder ohne. Es ist eine Geschichte, die nicht nur für Kinder interessant ist. Gerechtigkeit, Akzeptanz, Andersartigkeit und Mut sind ganz wichtige Themen der Erzählung. Ich denke, dass es für sich spricht, wenn ein Buch schon seit 1982 auf dem Markt ist und noch so aktuell ist (hätten sie es sonst verfilmt?).

[ACOERP] The Professor and the Madman

Titel: The Professor and the Madman. A Tale of Murder, Insanity, and the Making of the Oxford English Dictionary
Autor: Simon Winchester
Verlag: Harper Collins
Sprache: Englisch
Seiten: 242
ISBN: 978-0-06-083978-9

 

 

Klappentext
The Professor and the Madman, masterfully researched and eloquently written, is an extraordinary tale of madness, genius, and the incredible obsession of two remarkable men that led to the making of the Oxford English Dictionary – and literary history. The compilation of the OED, begun in 1857, was one of the most ambitious projects ever undertaken. As definitions were collected, the overseeing committee, led by Professor James Murray, discovered that one man, Dr. W. C. Minor, had submitted more than ten thousand. The committee insisted on honoring him, a shocking truth came to light: Dr. Minor, an American Civil War veteran, was also an inmate at an asylum for the criminally insane.

Meine Meinung
Ich bin von der Geschichte, die dieses Buch erzählt, begeistert. Das liegt daran, dass ich ein großes lexikographisches Interesse hege. Mir wurde dieses Buch von einem ehemaligen Praktikumsbetreuer empfohlen und für diesen Tipp bin ich unglaublich dankbar. Es hat mich motiviert und darin bestärkt, dieses eine große Ziel, das ich momentan in meinem Leben habe, weiterhin zu verfolgen (Welches das genau ist, verrate ich euch ein anderes Mal).